Mai, 2014

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Die Wahlen – wählen gehen? NEIN!

Sonntag, Mai 25th, 2014

… sind mir seit Jahrzehnten das erste Mal schnuppe. Ich bin nicht gegangen.

Ich reihe mich ein in das Heer der Nichtwähler, schlechthin die grösste ‘Partei’ in unserem Bananenstaat (BRD). Ich weiss, dass ich in der nächsten Zeit nicht mit-diskutieren darf, wenn die Ergebnisse der Politik – das ist das, was die Politiker für die Plebejer tun sollen – noch schlechter wird. Denn ich habe nicht zu ändern versucht – die Politiker und damit die Politik, die nichts für das Volk tut.

Dabei ist es eine uralte psycholögische Weisheit, dass man Andere[s] nicht ändern kann. Sondern nur sich selber oder wie im Fall der Politik seine eigene Einstellung dazu.

Könnte man überhaupt Veränderungen schaffen, wenn man die eine oder andere Partei wählt? Das bspw. schlechte soziale “Erungenschaften” abgeschafft werden – gar dass HARTZ IV “abgeschafft” wird? Wohl kaum.
Wichtiger ist, dass die Kohle bei den sogenannten Volksvertretern selber stimmt. Haben sie sich doch im Bundestag eine Diäten *)-erhöhung verpasst, die den einfachen HARTZ IV – Satz weit hinter sich lässt. Das nennt man dann Teilhabe. Und das ist in Europa nicht anders. Freitags um 10 h ruft die Stechuhr.

Mittlerweile sind die Würfel gefallen!

Was mich freut, dass die “C”SU ziemlich abgesoffen ist – dem Seehofer wird das Basis-Grinsen vergangen sein. Die AfD ist aus dem Stand trotz Euro-Münzen-Kritik über die 6 % hinausgeschossen und was mich nochmals freut, ist das besch… Ergebnis der F.D.P.; die Schönrederei des Grafen L. ändert daran nichts.
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*) *) allein: welch bescheuerter Ausdruck für Abzocke

Ebs ist gegangen

Samstag, Mai 24th, 2014

… wie Jürgen es mir vorgestern nacht am Telefon sagte: Nun sitzt er bald am langen Tisch, an dem langen Tisch am Ende des Regenbogens. Bei den anderen, die mehr oder weniger lang dort schon warten auf die, die noch hier sind.
Zu früh ist er Märde gefolgt, der es auch nicht erwarten konnte. Nach Bruno, nach Harry und und Eugen und noch einigen Freunden und Kumpeln. Die “Einschläge” kommen näher und die Reihen lichten sich unter denen, die im 7. Lebensjahrzehnt ihre Zeit noch fristen.

Eine rauhe, aber herzliche Sprache haben Ebs und ich als alte Polterköppe untereinander gepflegt: Seine Begrüssung war stets: “Na, du altes Makkadam-A….l…, weil ich in meinem Job mit Asphalt zu tun hatte.
Was ich im Gegensatz zu allen anderen nicht gemacht habe, war das Skatspielen mit ihm. Darin war er ein Meister des 10. Dan. Aber wir haben gern einen miteinander getrunken – diese kleinen bitteren Patronen. Bis ich dann irgendwann damit aufhörte; denn das persönliche Fass war leer irgendwann.

Ebs, mein Freund: Gute Reise – am langen Tisch sehen wir uns irgendwann … – zwangsläufigerweise.

Auch Veit-Ulrich hat sich von ihm verabschiedet; auf seine Weise.
(Zu Veit-Ulrich habe ich einen guten zeitlichen Abstand, komme daher möglicherweise in den “Genuss” eines adäquaten Nachrufes, wie ‘Olaf es meint’. Es möge allerdings noch eine Weile dauern …)

         Wer sicht nicht wehrt, lebt verkehrt!