Die Wahlen – wählen gehen? NEIN!

Written by admin on Mai 25th, 2014

… sind mir seit Jahrzehnten das erste Mal schnuppe. Ich bin nicht gegangen.

Ich reihe mich ein in das Heer der Nichtwähler, schlechthin die grösste ‘Partei’ in unserem Bananenstaat (BRD). Ich weiss, dass ich in der nächsten Zeit nicht mit-diskutieren darf, wenn die Ergebnisse der Politik – das ist das, was die Politiker für die Plebejer tun sollen – noch schlechter wird. Denn ich habe nicht zu ändern versucht – die Politiker und damit die Politik, die nichts für das Volk tut.

Dabei ist es eine uralte psycholögische Weisheit, dass man Andere[s] nicht ändern kann. Sondern nur sich selber oder wie im Fall der Politik seine eigene Einstellung dazu.

Könnte man überhaupt Veränderungen schaffen, wenn man die eine oder andere Partei wählt? Das bspw. schlechte soziale “Erungenschaften” abgeschafft werden – gar dass HARTZ IV “abgeschafft” wird? Wohl kaum.
Wichtiger ist, dass die Kohle bei den sogenannten Volksvertretern selber stimmt. Haben sie sich doch im Bundestag eine Diäten *)-erhöhung verpasst, die den einfachen HARTZ IV – Satz weit hinter sich lässt. Das nennt man dann Teilhabe. Und das ist in Europa nicht anders. Freitags um 10 h ruft die Stechuhr.

Mittlerweile sind die Würfel gefallen!

Was mich freut, dass die “C”SU ziemlich abgesoffen ist – dem Seehofer wird das Basis-Grinsen vergangen sein. Die AfD ist aus dem Stand trotz Euro-Münzen-Kritik über die 6 % hinausgeschossen und was mich nochmals freut, ist das besch… Ergebnis der F.D.P.; die Schönrederei des Grafen L. ändert daran nichts.
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*) *) allein: welch bescheuerter Ausdruck für Abzocke

 

Ebs ist gegangen

Written by admin on Mai 24th, 2014

… wie Jürgen es mir vorgestern nacht am Telefon sagte: Nun sitzt er bald am langen Tisch, an dem langen Tisch am Ende des Regenbogens. Bei den anderen, die mehr oder weniger lang dort schon warten auf die, die noch hier sind.
Zu früh ist er Märde gefolgt, der es auch nicht erwarten konnte. Nach Bruno, nach Harry und und Eugen und noch einigen Freunden und Kumpeln. Die “Einschläge” kommen näher und die Reihen lichten sich unter denen, die im 7. Lebensjahrzehnt ihre Zeit noch fristen.

Eine rauhe, aber herzliche Sprache haben Ebs und ich als alte Polterköppe untereinander gepflegt: Seine Begrüssung war stets: “Na, du altes Makkadam-A….l…, weil ich in meinem Job mit Asphalt zu tun hatte.
Was ich im Gegensatz zu allen anderen nicht gemacht habe, war das Skatspielen mit ihm. Darin war er ein Meister des 10. Dan. Aber wir haben gern einen miteinander getrunken – diese kleinen bitteren Patronen. Bis ich dann irgendwann damit aufhörte; denn das persönliche Fass war leer irgendwann.

Ebs, mein Freund: Gute Reise – am langen Tisch sehen wir uns irgendwann … – zwangsläufigerweise.

Auch Veit-Ulrich hat sich von ihm verabschiedet; auf seine Weise.
(Zu Veit-Ulrich habe ich einen guten zeitlichen Abstand, komme daher möglicherweise in den “Genuss” eines adäquaten Nachrufes, wie ‘Olaf es meint’. Es möge allerdings noch eine Weile dauern …)

 

Die “Dauercamper” II

Written by admin on März 17th, 2014

… nun sind schon ein paar Monate ins Land gegangen seit unserer ersten “Kontaktaufnahme” mit dem Grundstück. Es ist aufgebaut und schneelastsicher gemacht worden und wir haben die Betten bereits öfter frequentiert. Das Angrillen 2014 hat bereits stattgefunden und die nächsten Arbeiten werden sein die “Aussenanlagen” und der Bau der Vorzelt-Terasse. Als erstes jedoch wird die Entfernung der Schneelastbremsen in Angriff genommen; es kam ja nix und es wird auch nix mehr kommen.

 

Die “Dauercamper” I

Written by admin on September 16th, 2013


Ich hätte es ja fast nie geglaubt, dass ich einer mal werde: Ein Dauercamper!

D.h. nicht, dass ich dauernd campe, aber so ähnlich. Oder eigentlich doch – zumindest geistig; denn da gibt es den Platz, an dem der Wohni seinen “Lebensabend” verbringen wird. Darf er auch – nach vielen tausend Kilometern im stolzen Alter von bereits 37 Jahren. Und das Schönste dabei ist, dass er uns eingeladen hat, ihn so oft als möglich zu besuchen. “Uns” – das sind heute: Heike und ich.

Den letzten Kick gab uns das letzte Wochenende – 13-15.09.2013. Wir besuchten meinen Cousin Rainer, der zusammen mit seiner Schwägerin und seinem Schwager auf diesem schönen Campingplätzle seit zwei Jahren ’seine Zelte aufgeschlagen’ hat.

Bereits am Freitagabend machten wir einen kleinen Rundgang. Die Entscheidung brachte jedoch die weitere Inaugenscheinnahme der Örtlichkeiten, die wir am Vortag nicht gesehen hatten. Denn wir fanden ein noch zusagenderes “Grundstück” – mit schönen im Sommer schattenspendenden Bäumen, wobei der Wohnkarren nicht allein nur im Schatten steht. Das Grundstück ist sage und schreibe 130 QM an Fläche gross, leicht geneigt, aber nicht zu sehr. (Es versteht sich, dass ich als alter Geometer und Bauleiter a.D. ein Plänle machen werde und einen Schnitt, der mir die höhenmässige (innere) Lage des Platzes verdeutlicht, und ich die höhenmässige Lage des Vorzeltbodens planerisch darstellen kann – jaja … .

Dieser Boden wird ein doppelter – gelegt aus Euro-Paletten, die ‘platten-styroporisch gefüllt werden – auf punktuellen Steinfundamenten. Darauf wird ein Dielenfussboden aus Nut- und Federbrettern aufgeschraubt.

Als “nächster Bauabschnitt” wird das Kärrele mal rübergezogen und bereits endgültig aufgestellt. Ein kleines Vordach wird eingezogen, damit bei regnerischem Wetter am 12.Okt., der ersten offiziellen Übernachtung und gleichzeitigem ’shutdown’ für 2013, man nicht gleich zu nass wird.

Der Campingplatz als solcher ist klein aber fein. Die Sanitärgebäude sind zwar älteren Baujahres und ein wenig düster, aber sauber und reinlich – werden mehrmals gesäubert am Tage. Es gibt einen kleinen Imbiss an der Rezeption und Einkaufmöglichkeiten in in einem nahen Supermarkt und auch im Ort selber sind reichlich vorhanden (Penny, Rewe, Bäcker & Metzger).

Das “Grundstück” kann man fotografisch hier betrachten; eine Übersicht ist nachfolgend gezeigt:
 
 

 
 
 

 
 

 

Die Körriwurst

Written by admin on Juni 30th, 2013

Herta Charlotte Heuwer, geborene Pöppel (* 30. Juni 1913 in Königsberg; † 3. Juli 1999 in Berlin), war die Besitzerin einer Imbiss-Stube im Nachkriegsberlin. Man nannte sie auch die ‘Berliner Mutter der Currywurst’.
Das allerdings ist nicht ganz korrekt. Es muss höchstens heissen: ‘Mutter der “Berliner” Currywurst’; denn die Currywurst, die es heute in tausendfacher [nachgemachter] Variation hinsichtlich der ursprünglich patentierten Heuwer’schen Sosse (Patentnummer 721319) gibt, wurde wohl fast nahezu zeitgleich an mehreren Orten erfunden. Keinesfalls jedoch auf dem Territorium der damaligen Ostzone, weil es dort an Curry mangelte. Dort nahm man anstelle Currys den guten Senf aus Bautzen. Die Wurst dort war daher bestenfalls eine Senfwurst und in der Regel sehr fettig [fättich], weil sie zu 95 % aus Fett bestand. Schweinehälften wurden nämlich eher in das westliche Deutschland exportiert, nachdem man überflüssiges Fett abgeschnitten hatte.

Manche schreiben die Endeckung der Currywurst auch einer Lena Brückner zu, einer Hamburgerin, die eine Art Currywurst bereits 1947 am Hamburger Fischmarkt oder Grossneumarkt (als Filialbetrieb ?) angeboten haben soll. Die Hamburger Sosse allerdings ist heute noch bräunlich angesengt und man kann davon ausgehen, dass McDonald’s diese Sosse für den firmeneigenen McRib “abgeschmeckkupfert” hat.

Nun zum Kern der Sache: Die Currywurst wurde allen Unkenrufen zum Trotz bereits 1946 erfunden – und zwar am 24. September. Nicht in Bochum oder gar nördlichen Gelsenkirchen, sondern in Hörde bei Dortmund.
Der Erfinder der Currywurst im westlichen Teil Deutschlands – eigentlich der Wiederentdecker – war Anton Lewandowski, der Urgrossvater des Verfassers, Sohn von Michael Lewandowski, der das Rezept an seinem Sohn Anton weitergegeben hatte. Anton wurde in Christburg (in der Nähe von Marienburg) geboren. Und es ist davon auszugehen, dass sich das Rezept seit Jahrhunderten im Familienbesitz befand. Anlass für die Wiedererweckung des Rezeptes war die Geburt des Verfassers. Die Tomaten der Sosse stammten aus überlebenden Einmachgläser und das C-Pulver wurde selber gemischt. Die Sau, aus der Wurst gemacht wurde, stammte aus einer anteiligen Schwarzschlachtung.

Leider lässt sich das heute nicht mehr exakt recherchieren, aber es ist davon auszugehen, dass Herta Charlotte Heuwer und der UrurGrossvater Michael L. mutmasslich gemeinsame Vorfahren hatten. Damit wäre schlüssig nachvollzogen, dass die Currywurst auf jeden Fall in Ostpreussen erfunden wurde. Und zwar höchstwahrscheinlich bereits vor Jahrhunderten, also schon vor der Zeit, bevor der Deutsche Orden das Land okkupierte.

In der Gegend von Augsburg wird auch eine Art von Currywurst angeboten, die allerdings den Namen nicht verdient. Denn nicht nur die Sosse dient der Identifikation dieses Gerichtes, sonder auch die Wurst. Verwendet wird hier eine haut- und geschmacklose Wurst, die von Eingeborenen auch “Geschwollene” genannt wird. Gleichermassen wird diese “Wurst” in Bayern auch zur einfall(t)slosen Füllung von Rouladen verwendet.

Die original und einzig wahre echte Hörder Currywurst Nummer 1 wurde nach dem 24.9.1946 von Lina Eva Krokoschinski, einer Kriegerwitwe, weiter verbraten, also als Lizenznehmerin von Anton Lewandoswki weiter unter das Volk gebracht.

Wie kam nun die Currywurst nach Bochum? Das ist einfach erklärt. Der Grossonkel des Verfassers, Gustav Labuhn, wohnte in der Nähe des Langendreer Bahnhofs. Und weil er Mitglied der Familie war, erwarb er kostenlos eine Lizenz von seinem Onkel Anton.
Der Grönemeyer hat diese Wurst ’sogar’ besungen, obwohl er sie nachweislich nicht gerne mag. Aber was macht man nicht alles für Geld! Und wer ist in dieser Branche schon authentisch?

Gustav war an sich glücklich verheiratet, aber wie es der Teufel wollte, besuchte ihn an seiner Curry-Wurst-Bude eines Tages eine hübsche Frau, die es nach Wurst verlangte. Sie bekam sie in zwei Sorten und in einer der schwachen Stunden verriet Gustav das Rezept an diese Dame. So gelangte das Rezept in den Gelsenkirchner Vorort in der Nähe von Bottrop; denn diese Dame war die Freundin des damaligen Trainers. Und die hatten ihren Fans nicht anzubieten in der Halbzeitpause – jedoch von dieser Wurst gehört, die am Stadion “Rote Erde” von Lina Krokoschinski an Spieltagen damals bereits an einem innovativen mobilen Stand verkauft wurde.
Und wie kann es anders sein? Das und nur dieses ist der Grund für die Rivalität zwischen diesem Klickerverein in der Nähe von Bottrop und dem sagenhaften BVB 09: Die geklaute Currywurst.
Gustav verkaufte an seinem Stand in Langedreer übrigens auch gekochte harte Eier mit – wie kann es anders sein – einem ordentlichen Tropfen MAGGI als Würze; denn harte Eier, MERKE: … werden immer mit MAGGI gegessen!

Immer muss die Wurst eine leicht gekrümmte sein, woraus man ableiten kann, dass die Wurst selbstverständlich eingepellt ist (essbarer Naturdarm). Und immer muss diese Wurst von Hand mit einem wohlgeschliffenem Messer geschnitten werden – nicht durch einen dieser modernen Wurst-Häcksler zerrissen werden.

Meister dieser Handschneide-Disziplin war der Pommes-Paule aus Waiblingen. Hier wurde auch die schwäbische ‘Rote’ oft als Currywurst verkauft. Und selbverständlich wurde ohne Rückfrage Currypulver aufgestreut – und das reichlich. Das Attribut “spezial” war dann ein Klacks Majo und dazu noch ein Schuss Schaschliksosse.

Hütet euch aber, dort eine sogenannte Currywurst zu kaufen, wo der Verkäufer oder die Verkäuferin fragt, ob es auch ein wenig Currypulver drauf sein darf. Die haben NULL Checkung von Currywurst, und man würde ein Plagiat essen. Und dort wird in der Regel die Wurst auch gehäckselt – ist oft auch die Wurst eine nach der Art der “Geschwollenen”. Vergiss’es!

Auf der original und einzig wahrer echten “Hörder Körri-Wurst Nummer 1 nach ostpreussischem Ursprung” ist immer Currypulver auf der roten Sosse, die eine mässige Schärfe aufweisen muss.

So iss’es!

 

Die mutige Frau aus dem Jobcenter – Teil II

Written by admin on April 21st, 2013

Aus immerwährend aktuellem Anlass möchte ich den ‘Offenen Brief’ von Inge Hannemann an dieser Stelle veröffentlichen.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf den Teil I hinweisen: “Eine sehr mutige Frau”

Offener Brief an die Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern
von Netzfrau Inge Hannemann

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Jobcentern. Seit nunmehr sieben Wochen sorge ich mit meiner öffentlichen Kritik für Wirbel. Ich bin erstaunt, dass es schon sieben Wochen sind. Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern oder vorgestern gestartet. Wochen mit Hochs und Tiefs. Aber auch Wochen, in denen ich sehr viel, vor allem intellektuell, gelernt habe. Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte, und die mich sicher mein Leben lang begleiten werden. Ich habe sehr viel Zuspruch erhalten, aber natürlich auch Ablehnung. Das war mir im Vorfeld bewusst und ich bin auch für die Kritik aus den eigenen Reihen dankbar. Konstruktive Kritik, sofern sie eine ist, ist bereichernd und sollte durchaus diskutiert werden.

Die vielen Mails und Outings von Euch, zeigen mir, dass es auch im Inneren der Jobcenter brodelt. Dass ein Nachdenken entsteht. Sie zeigen mir aber auch, dass die Angst vor Repressalien von Oben und vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes und der darauffolgenden Existenzangst sehr groß ist. Und ich denke, dass ich nichts Falsches behaupte, dass diese Angst durchaus berechtigt ist. Mein eigener „Fall“ zeigt dieses ja deutlich. Allerdings überlege ich, was ist die Prämisse? Meine eigene Existenz oder die Existenz eines würdigen Lebens von Millionen Erwerbslosen. Was wiegt mehr? Und wiegt es nicht mehr, unseren Rechtsstaat so einzufordern, wie wir es als Bürger verdienen?

Selbstverständlich habe ich mir auch darüber Gedanken gemacht, warum handeln ihr so, wie es der große Aufschrei durch die leidgeprüften Leistungsberechtigten zeigt. Ist es die reine Ausübung von Weisungen, ist es die eigene Angst vor Repressalien, ist es eine Ohnmacht, ist es Ignoranz oder ist es gewollt. Ich befürchte, es ist ein Mix von Allem. Hier möchte ich nochmals ganz klar zum Ausdruck bringen, dass ich niemals von euch allen als Kollektiv gesprochen habe. Ich spreche von Kollegen, die Weisungen ausführen, ohne darüber nachzudenken, was sie tun. Auch ich kenne sehr viele Kollegen, die bemüht sind, empathisch und entsprechend ihrer Kräfte im Sinne der „Kunden“ zu agieren. So lange sie es schaffen und die Kraft dafür aufwenden. Kollegen schrieben mir dazu unter anderem: „Das Hartz-System ist menschenunwürdig, grundgesetzwidrig, unsozial, zerbricht die betroffenen KollegInnen und Hilfesuchenden.“ Sie versuchen sich treu zu bleiben, soweit es die Kraft zulässt. Und das ist der springende Punkt. So weit es die Kraft zulässt. Auch sie stehen unter dem Druck von Oben und durch uns als Kollegen. Statt dem entgegen zu wirken, werden diese Kollegen großem Mobbing und Bossing ausgesetzt. Die Beurteilung fällt entsprechend aus, obwohl gerade sie, einen Anspruch auf eine Gute haben.

Selbstverständlich habe auch ich in einen Ein-Euro-Job vermittelt. Einen jungen Menschen. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin. Dieser junge Mensch wurde von mir über diesen Ein-Euro-Job vollständig aufgeklärt und das die Chance nicht besteht, in ein festes Arbeitsverhältnis oder Ausbildung zu gelangen. Dieser junge Mensch ist zufrieden, dort wo er derzeit steht. Er fühlt sich gebraucht und vor allem sozial anerkannt. Auf seinen Wunsch hin, wurde diese nochmals verlängert. Eine Zukunft ist es jedoch nicht.

Ebenso habe ich auch in meiner Vergangenheit sanktioniert. Den Satz, ich wusste es nicht besser und wir müssen es ja, lasse ich allerdings auch bei mir nicht gelten. Eine Dummheit, die ich heute umso mehr bereue, als mir klar wurde, was ich damit anrichte. Bei diesen Menschen habe ich mich persönlich entschuldigt und die Gespräche gesucht. Inzwischen sind mir die Gründe des Nichterscheinens bekannt. Es waren Menschen, die ich nicht an den Tisch bekommen habe. Die Gründe für das Nichterscheinen waren die Ängste vor dem Jobcenter, vor einer neuen Arbeitsvermittlerin, die ja vermutlich nur wieder in einen Ein-Euro-Job vermitteln möchte. Eine Arbeitsvermittlerin, die einen ebenso großen Druck ausüben wird, wie sie zuvor erlebt haben. Gebrochene junge Menschen. Aussagen von Menschen, die ihr Leben vor sich haben. Ich habe mich nur noch geschämt und dieses auch so klar ausgedrückt.

Und hier fängt meine Kritik an. Es werden Aktionen durchgeführt, wo das eigene Nachdenken unterbleibt. Ja, wir haben Weisungen. Wir haben aber auch einen eigenen Kopf und so hoffe ich ein Herz und ein Gewissen. Und genau dieses suche ich. Warum erzählt ihr mir als Sozialpädagogen, dass nur mit Druck und Geldentzug die Erwerbslosen an den Tisch kommen? Ist es so? Habt ihr nicht im Studium gelernt, dass Druck Gegendruck erzeugt? Das Druck, vor allem wenn die Existenz bedroht ist, zu Ängsten und zu schwersten Depressionen führt. Und gerade die darauffolgende Depression macht es einem Menschen unmöglich zu agieren. Sie verkriechen sich in ihren eigenen vier Wänden. Es fehlt die Kraft zum Aufstehen und Licht in die Seele zu lassen. Dieses Gefühl ist so mächtig, dass sie dann lieber das reduzierte Geld in Kauf nehmen. Ein Teufelskreis entsteht. Allerdings nur beim Betroffenen. Wie reagieren wir als Jobcenter? Es folgt die nächste Sanktion bis hin zur Vollsanktion. Die weiteren Folgen sind bekannt. Es ist ein leichtes für uns die Sanktionsanhörung und die anschließende Sanktionsverfügung zu erstellen und auf den Postweg zu bringen. Fünfzehn Minuten Administratives gegen ein Leben.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr müsst nicht mit mir einer Meinung sein; aber ich bitte euch inständig, geht in euch, reflektiert euch selbst und versucht nachzuempfinden, wie ihr euch fühlen würdet, wenn ihr so behandelt werdet. Dieses ist ein Leichtes. Denkt einfach nur darüber nach, wie ihr euch fühlt, wenn ihr in den Jobcentern aufbegehrt und die Folgen daraus. Nicht anders ergeht es den Erwerbslosen. Sie haben ein Recht auf Leben, so wie wir es auch für uns beanspruchen. Es gibt und darf keine Differenzierung zwischen den Schreibtischseiten geben. Auch wir können morgen Betroffene sein. Wir sind die Agierenden, auch wenn es scheint, der Druck kommt aus Berlin oder Nürnberg oder aus den eigenen Reihen. Nein, so ist es nicht! Wir sind für unser Handeln und Gefühle selbst verantwortlich. Wären wir es nicht, wären wir Maschinen. Und ich schlage vor, dass wir am 2. Mai 2013 um 11.55 Uhr eine Schweigeminute einlegen, für alle Erwerbslosen, die wir in Not, in Demütigung und in den Verlust der Menschenwürde getrieben haben. Freue mich auf Rückmeldung von euch. Vielen Dank! In diesem Sinne…

Kollegiale Grüße

Inge Hannemann
http://www.netzfrauen.org

mehr auch unter:
http://altonabloggt.wordpress.com/2013/04/20/offener-brief-an-die-kolleginnen-und-kollegen/

 

Maultaschen, schwäbische

Written by admin on April 21st, 2013

Die Bilder dazu liegen hier rum …

und nachfolgend das Rezept:

Schwäbische Maultaschen

woher denn sonst?

Quelle: Barbara – Ostern 2013

Man nehme…

1 KG Kalbsbrät – der Metzger weiss, was
das ist; ggfs. Vorbestellg.
1 KG gemischtes Hackfleisch
300 G gerauchte *) Schinkenwurst
300 G gerauchten *) Schweinebauch
750 G Tiefkühl – Blatt – Spinat – wichtig: vorher auftauen, gut abtropfen lassen (ausdrücken wie nasser Schneeball)
1 Bund Peterling *)
4 STK alte (getrocknete) Weckle *) oder die entspr. Menge Weiss- o. Toastbrot
5 STK Hühnereier (nicht vom Pferd!),
1 Bund ‚Frühlingszwiebeln’
2 Stang. Lauch (Porré)
Salz – Pfeffer – ca. 15x hin und her: Muskat – ca. 3 TL Majoran

Die Herstellung, resp. Verarbeitung geht aus den Bildern – Link oben – hervor. Was wichtig ist: den Spinat fein hacken und kneten kneten kneten ! ! ! Also alles, nicht nur den Spinat. (Der sollte übrigens relativ trocken sein. Ich habe ihn zu spät aufgetaut, dann in der Salatschleuder trockengeföhnt.)

Nach Schneiden der Maultaschen diese in heisses Wasser – kurz vor dem Kochen – geben und bis zum erneuten Ankochen ziehen lassen – ca. 10-12′; bis dahin ist auch die nächste Charge zum Einlegen in das heisse Wasser fertig. Die gebrühten MT abtropfen lassen.

Gesamter zeitlicher Aufwand: etwa 4-5 Stunden; Ergebnis: ‘n Haufe Zuigs zomm esse’, wobei: Die Hälfte geht auch!

Viel Spass beim Nach – Kochen

Heike & Udo
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Übersetzung
geraucht – geräuchert
Peterling – Petersilie, kraus oder glatt, wobei die glatte intensiver ist
Weckle – Brötchen, in Berlin auch Schrippen, für Krautdackel wie Herr Thierse

 

Das verkaufte Volk

Written by admin on Juli 10th, 2012

Klammheimlich und im Eilverfahren “über Nacht” verkauft der Staat, vertreten durch den Hosenanzug, die Adressen seines Personals (Personal- nicht Personenausweis!) an die Werbeindustrie. Sollen das die Bürger einfach so hinnehmen? Nicht nur der werbeschwangere Briefkasten bereitet Ärger, sondern wenn man die Mengen Papier betrachtet und in Verbindung mit der Unzahl von gefällten Bäumen bringt, könnte einem eigentlich der Kragen platzen.
Dazu kommt die Möglichkeit statistische Auswertung der verkauften Adressen, mit denen die Gemeinden sich ein gutes Zubrot vedienen. Der gläserne Bürger wird immer mehr Wirklichkeit und damit ist die grosse Schwester nicht mehr weit. Es ist davon auszugehen, das das der grosse Traum von “Honeckers Vermächtnis” ist. Und wir fragen erneut an dieser Stelle, wie “blöd” muss ein Volk sein, wenn es Merkel-”Mutti” in Umfragen an die erste Stelle hievt? Oder sind das die Ergebnisse bereits von staatlichen Manipultationen???
Machen Sie mit und werfen Sie mit ihrer Unterschrift der Kanzlerin ein Stöckchen zwischen die Beine, damit diese (mal wieder) ordentlich auf’s Maul fällt.

Und wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Gewerkschaften???

Newsletter 8/2012
Montag, 9. Juli 2012 – 639.068 Abonnenten
Ihr Browser ist so eingestellt, dass er das Laden des Bildes blockiert Datenschutz wird ausgehebelt – Widerspruch zwecklos: Meldeämter sollen zukünftig Ihre Adresse an Datenhändler verkaufen dürfen – ohne dass Sie das verhindern können. Doch noch kann und muss der Bundesrat diese Regelung stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Ärgern Sie sich öfter über unerwünschte Werbung im Briefkasten? Fragen Sie sich dann auch, woher die Werber Ihre Adresse haben? Künftig könnte es darauf eine einfache Antwort geben: von Ihrer örtlichen Meldebehörde! Still und leise, im Schatten von Eurorettung und Europameisterschaft, hat Schwarz-Gelb im Bundestag eine Neuregelung des Meldewesens beschlossen, die den Datenschutz faktisch aufhebt. Meldebehörden sollen Adressdaten an Werbetreibende und Adresshändler verkaufen dürfen – ohne dass Sie das verhindern können.

Doch noch ist das Gesetz für die Werbewirtschaft zum Glück nicht in Kraft: Erst müssen die Länder im Bundesrat mehrheitlich zustimmen. Bislang haben sie sich dazu noch nicht eindeutig positioniert. Mit einem Online-Appell fordern wir die Ministerpräsident/innen auf, die Regelung im Bundesrat zu Fall zu bringen.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an die Ministerpräsident/innen!

Ursprünglich sollten die Rechte der Bürger/innen mit der Neuregelung gestärkt werden. Doch dieses Ziel wurde genau ins Gegenteil verkehrt. In letzter Minute haben Abgeordnete von Union und FDP die kritischen Änderungen in den Gesetzesentwurf eingeschleust. Sie schwächen den Datenschutz gleich doppelt: War zunächst vorgesehen, dass Daten nur nach ausdrücklicher Einwilligung weitergegeben werden dürfen, sollen sie nun grundsätzlich herausgegeben werden können – es sei denn, man hat der Weitergabe im Voraus aktiv widersprochen.

Aber selbst dieser schwache Schutz bleibt praktisch ohne jeden Wert. Werden die Daten zur Bestätigung oder Berichtigung bereits vorhandener Daten angefragt, soll der Widerspruch nicht gelten. Da man für eine Melderegister-Auskunft jedoch stets bereits vorhandene Daten benötigt, greift dieser Fall faktisch immer. Für Adress-Händler ist diese Neuregelung Gold wert: Bislang kamen sie nur über illegale Umwege an die Daten heran. Wieder einmal haben die Lobbyisten der Adressfirmen dafür gesorgt, dass eine geplante datenschutzfreundliche Regelung in ihr Gegenteil verkehrt wurde.

Im September entscheidet der Bundesrat voraussichtlich über das Gesetz. Bis dahin wollen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Datenschutz- und Bürgerrechtsverein FoeBuD e.V., mindestens 100.000 Unterschriften sammeln und sie den Ministerpräsident/innen im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Aktion überreichen. Schützen Sie Ihre Adresse vor den Datenhändlern und machen Sie mit – jede Unterschrift zählt!

Appell unterzeichnen!

Mehr Informationen im 5-Minuten-Info…

Mit herzlichen Grüßen

Susanne Jacoby und Felix Kolb


Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 639.068 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!Mit Ihrem Abo des Campact-Newsletters sind Sie Teil des Netzwerks. Unterstützen Sie Campact!

Campact e.V. | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de
 

Rock vom Feinsten

Written by admin on Juli 3rd, 2012

Wingenfelder & Wingenfelder, die beiden Frontleute von der ehemaligen Kapelle “Fury in the Slaughterhouse” machten ‘Randale’ – Rock vom Feinsten!

Der Bericht in der Ahlener Zeitung trifft den Kern – den positiven Bewertungen ist nicht hinzuzufügen.

Es war einfach nur Klasse. Die Bildergalerie kann leider nicht die Musik wiedergeben, aber sie kann vielleicht vermitteln, was auf dem Marktplatz los war.

 

…bis gleich, Klaus

Written by on Juni 30th, 2012

… heute war ein trauriger Tag. Wir haben Klaus auf seiner letzten Fahrt begleitet.
 

Der Meister

 
Wirt war er einmal vom “Lustigen Seehund” auf Amrum. Die Liebe zu einer hübschen Frau hat ihn nach Ahlen getrieben … .

Als ich ihn das erste Mal sah, waren da auf die Distanz des ‘Fachvorgesetzten’ Bande da. Ich begann meinen Job als Kurierfahrer, als einer der “gefährlichen Chaoten” auf der Autobahn in der “Sprinter”-Klasse. Und wenn ich in Hamburg war oder von Mailand aus mit ihm telefonierte, hiess es zum Abschied: “Baby – bis gleich! Lass reissen, aber pass auf das Auto auf… und auf dich – Baby!!!”

Viel hat er erreicht in seinem Leben, welches er seit ein paar Jahren teilte. Heilig waren ihm sein Garten und sein Rasentraktor. Und seine Spezialhalterung für das Navi im 37-er – unsere unerlässliche Hilfe beim Düsen durch die Lande.

Am 26. Juni 2012 ging er los, der Klaus – zu seiner letzten Kurierfahrt. Startpunkt war der Beginn des Regenbogens und niemand weiss, wo dieser endet. Es ist eine Fahrt ohne Wiederkehr in eine andere Welt – weit jenseits unserer Vorstellungskraft.

Möge es dir gutgehen – und irgendwann ” … bis gleich, Baby!” Dann sehen wir uns, und du kannst schauen, ob ich meine Ladung so gut an ihr Ziel gebracht habe wie du.

UP.

 

BILD-Störung

Written by admin on April 15th, 2012

Annahme verweigern ist gut! Jedoch nicht so, wie Campact und attac es propagieren:
Wenn man den Postboten ‘erwischt’, kann an ihm gleich mitteilen: Ich verweigere die Annahme. Und er nimmt das Teil wieder mit.
Wenn ich ihn nicht erwische, werfe ich das Teil in den nächsten Briefkasten – versehen mit der Aufschrift: Zurück zu Absender – Annahme verweigert. Und die Post sendet das zurück. So pflichtbewusst sind die. Und weil das Teil für die Rücksendung nicht frankiert ist, verlangt die Post dafür Porto. Wenn das nur die Hälfte der Empfänger macht, kostet das den Springer-Verlag echt Geld! Vielleicht machen es auch noch mehr als nur die Hälfte.
Hoffnungsvoll!
Udo

Newsletter 5/2012
Donnerstag, 12. April 2012 – 549.065 Abonnenten
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Annahme verweigern!

Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Springer-Verlag eine gigantische Werbemaßnahme: An jeden Haushalt in Deutschland soll ein kostenloses Exemplar verteilt werden. Wollen Sie eine BILD in Ihrem Briefkasten? Wenn Nein: Erteilen Sie der BILD eine Absage!

“Axt-Mörder”, “Kannibalen-Insel”, “Pleite-Griechen” – mit reißerischen Schlagzeilen wirbt die BILD-Zeitung Tag für Tag um ihre Leser/innen. Oft rücksichtslos und ohne Skrupel: Um möglichst viel Sensation zu bieten, wird auch nicht davor zurückgeschreckt, Tatsachen zu verdrehen und zu verfälschen. Über 2,5 Millionen Exemplare gehen täglich über den Ladentisch. Damit ist BILD die auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands.

Das ist dem Springer-Konzern offenbar nicht genug: Im Juni will er eine gigantische Werbemaßnahme starten. Zum 60. BILD-Jubiläum soll an jeden der rund 41 Millionen Haushalte in Deutschland ein Gratis-Exemplar verteilt werden – ungefragt. Mit einer massenhaften Verweigerung der Zustellung wollen wir gemeinsam mit der Kampagne “Alle gegen Bild” eine Debatte über die journalistisch höchst fragwürdige BILD-Berichterstattung anstoßen. Erteilen auch Sie BILD eine Absage!

Verweigern Sie jetzt online die Zustellung!

Sie haben einen “Keine Werbung”-Aufkleber an Ihrem Briefkasten? Kein Hinderungsgrund für die BILD. Die Zeitung soll auch in Briefkästen eingeworfen werden, auf denen die Zustellung von Werbung ausdrücklich untersagt wird. Ein riesiger Papiermüllberg, an dem die BILD auch noch kräftig verdient: 4 Millionen Euro soll eine ganzseitige Anzeige in der Jubiläums-Ausgabe kosten.

Keine andere Zeitung wird so oft vom Deutschen Presserat wegen Verstößen gegen den Pressekodex gerügt wie die BILD. Regelmäßig werden in der BILD die Persönlichkeitsrechte der dargestellten Personen verletzt oder die Menschenwürde missachtet. Wir wollen dem Springer-Verlag zeigen, was wir von diesen Methoden halten. Jetzt bietet uns der Konzern selbst die Möglichkeit dazu: Wenn zigtausende Menschen die Jubiläums-Ausgabe verweigern, ist das für den Verlag nicht nur ein logistisches Problem, sondern auch ein ganz eindeutiges Signal.

Mit einem einfachen Online-Formular kann jede/r der Zustellung der BILD-Zeitung widersprechen. Sagen auch Sie NEIN zur BILD und ihren Methoden!

Ich will keine BILD in meinem Briefkasten!

Mehr Infos zur Aktion in unserem 5-Minuten-Info…

Was sonst noch alles bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

Mit herzlichen Grüßen

Susanne Jacoby

1. Vermögensteuer: Vermögensteuer statt NRW kaputtsparen

Herunter gekommene Schwimmbäder, geschlossene Bibliotheken, marode Schulen? Die Folgen leerer öffentlicher Kassen in Nordrhein-Westfalen sind dramatisch. Eine Vermögensteuer würde dies ändern und dem Land jährlich 4 Milliarden Euro bescheren.

Sie wohnen in NRW? Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Spitzenkandidat/innen!

2. Steuerabkommen: Telefonaktion stärkt Widerstand der SPD

Viel Wirbel um das Steuerabkommen mit der Schweiz: Nachdem wir eine Woche vor Ostern kurzfristig von einem entscheidenden Treffen der SPD-Ministerpräsidenten erfuhren, organisierten wir spontan eine Telefonaktion. Hunderte Campact-Aktive machten mit Telefonanrufen in ihren Ländern Druck. Mit Erfolg: Die SPD lehnt das Steuerabkommen weiter ab.

Lesen Sie mehr im Blog!

Haben Sie unseren Appell schon unterzeichnet?!

3. Solar-Energie: War unser Einsatz umsonst? Nein!

Schwarz-Gelb hat massive Kürzungen bei der Fotovoltaik beschlossen – trotz unserer kraftvollen Kampagne. War unser Einsatz umsonst? Nein! Wir konnten wichtige Teilerfolge erreichen und zudem wirkt Protest immer wieder erst langfristig.

Lesen Sie unsere Analyse im Blog…

4. Gorleben: Kulturelle Umzingelung des Salzstocks

Umweltminister Röttgen hat angekündigt, die Erkundungsarbeiten in Gorleben noch in diesem Jahr zu beenden – doch vom Tisch ist der völlig ungeeignete Salzstock damit längst noch nicht. Für den 28. April rufen wir daher gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu einer Kundgebung und kulturellen Umzingelung des Bergwerks in Gorleben auf.

Blogbeitrag lesen…

Mehr Infos zur kulturellen Umzingelung am 28. April in Gorleben…

5. ACTA: Aktionstag vor Abstimmung im EU-Parlament

Lange Zeit schien es wahrscheinlich, dass sich das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA durch eine gerichtliche Prüfung massiv verzögern würde. Doch jetzt deutet alles auf eine Abstimmung im EU-Parlament Mitte Juni hin. Die nächsten großen Proteste sind deshalb für den 9. Juni angesetzt.

Lesen Sie mehr im Blog…


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Melonenbomben

Written by on Juli 14th, 2011

melonIn den letzten Wochen hörte man in den Nachrichten, dass in der Provinz Jiangsu in China Wassermelonen reihenweise regelrecht explodierten.
Nach Melamin im Milchpulver und Kunststoff im Reis haben es die chinesischen Bauern erneut geschafft, sich mit einer weiteren chemischen Ungeheuerlichkeit im Buch der Nahrungsmittelgeschichte zu verewigen: Mit explodierenden Wassermelonen.

Dazu haben wir die entsprechenden Nachrichten einer chinesischen Agentur im Netz gefunden. Natürlich wurden die wachstumsfördernden Mittelchen nur in staatlich genehmigter Konzentration verwendet. Is’ klaah!

Die Wassermelone essen-Publikum, das fast jeder gehört, wird durch Berichte aus Ostchina stammenden Dienstag, dass seine Wassermelonen sind explodierende verwirrt.
BBC heute Morgen sagte ein chinesischer Staatsmedien Untersuchung bestätigte Berichte von Landwirten in der Provinz Jiangsu in Ostchina, dass Hektar Wassermelonen wurden explodieren eine nach der anderen.
China Central Television, die ein Team Jiangsu geschickt genannten Konten, die Melone platzt durch die Übernutzung der eine Chemikalie, die Früchte schneller wachsen hilft hätte verursacht haben. Landwirtschaft Experten jedoch darauf hin, dass Melonen frei von wachstumsfördernden Chemikalien wurden ebenfalls explodieren, was zu erheblichen Verlusten für die Landwirte in der betroffenen Region.
Andere spekulierten, dass die mysteriöse Explosionen des Wasser-schwere Sommerfrüchte hätte entrichten müssen, um bestimmte wetterbedingte Faktoren, oder einfach weil der abnormen Größe der Melonen. Einige Jiangsu Bauern berichtet, dass die Explosionen im letzten Monat gestartet, zuzugeben, dass sie sich mit dem wachstumsfördernden Chemikalie, die staatlich genehmigt ist und soll sicher sein. Ein Bauer erzählte den Ermittlern, dass Medien bisher zwei Drittel seines Wassermelonen in die Luft gesprengt haben, obwohl er nicht mit dem Wachstum Spray. Agrar-Experten konnten eine Erklärung bieten.

>>>die ernsthafte Meldung weiterlesen bei KOPP-Verlag

 

Die Politiker-Clique

Written by on Mai 9th, 2011

versucht erneut, Nebeneinkünfte am Volk vorbei und ohne öffentliche Kontrolle einzuschieben. Tür und Tor werden damit den Konzernen geöffnet, “verdeckte Lobbygehälter” zu zahlen, um wirtschaftliche Interessen und Vorteile ‘pro Company’ voll auszuschöpfen.
Und freundlich grüsst nicht das Murmeltier, sondern die Strukturen einer Bananenrepublik mitten in Europa. Die Korruption kann erneut Einzug halten. Aber die war wirklich nie so recht weg!

Newsletter 11/ 2011
Montag, 9. Mai 2011 – 483.148 Abonnenten
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Wir wollen wissen, wer bezahlt!

Die Parteien im Bundestag wollen Politiker-Nebeneinkünfte bis 10.000 Euro pro Auftraggeber nicht mehr offenlegen. Interessenkonflikte und politische Einflussnahme von Konzernen blieben unentdeckt. Helfen Sie, diese Pläne zu stoppen!

Hinter verschlossenen Türen haben sich die Parteien im Ältestenrat des Bundestags darauf verständigt, dass Nebeneinkünfte von Abgeordneten unter 10.000 Euro nicht mehr veröffentlicht werden müssen. Das hätte dramatische Auswirkungen: Ein Parlamentarier könnte etwa zehn Vorträge im Jahr zu je 9.000 Euro für verschiedene Unternehmen einer Branche halten. Trotzdem erführe niemand von den 90.000 Euro Nebenverdienst. Interessenkonflikte und die Gefahr politischer Einflussnahme durch Konzerne blieben im Dunkeln.

Noch können wir diese Verschleierung stoppen! Denn der Vorschlag muss am Donnerstag den Geschäftsordnungsausschuss des Bundestags passieren. Bis dahin wollen wir über 50.000 Menschen hinter unserem Appell versammeln. Mit einer Aktion wollen wir die Öffentlichkeit informieren und den Appell an die Mitglieder des Ausschusses persönlich übergeben.

Fordern Sie Transparenz bei Nebeneinkünften!

Seit vier Jahren kann jede/r Bürger/in auf der Homepage des Bundestags die Nebenverdienste der Abgeordneten einsehen. Ein Erfolg, den Campact damals gemeinsam mit Transparency International und Mehr Demokratie erstritt – nachdem bekannt wurde, wie viele Abgeordnete auf den Gehaltslisten von Großunternehmen stehen. Durch diese Regelung wissen wir heute, dass Politiker wie Michael Glos (CSU), Peer Steinbrück (SPD) oder Guido Westerwelle (FDP) zu den Großverdienern zählen.

Die geplante Neuregelung enthält auch Verbesserungen: Hohe Nebenverdienste zwischen 10.000 und 150.000 Euro müssen weit genauer als bisher aufgeschlüsselt werden. Doch dafür soll jetzt ein großes Schlupfloch entstehen, indem alles unter 10.000 Euro unter den Tisch fällt. Gemeinsam mit Lobby Control, Mehr Demokratie und Transparency International streiten wir dafür, dass Nebeneinkünfte weiter ab 1.000 Euro pro Jahr und Auftraggeber transparent gemacht werden müssen.

Informieren Sie sich in der 5-Minuten-Info!

Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Abgeordneten!

Was noch alles bei Campact geschieht, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

Mit herzlichen Grüßen

Astrid Goltz

——-

1. Vorratsdatenspeicherung: 40.000 sagen Nein!

Über 40.000 Menschen haben in den letzten Tagen bereits unseren Appell gegen die Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet. Mit der aktuellen Terrordebatte will die CSU die Vorratsspeicherung von Telefon-, E-Mail- und Internetdaten aller Bürger/innen durchsetzen: Ohne jeden Anlass – jeder wird verdächtigt. Unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben ist in Gefahr.

Haben Sie den Appell schon unterschrieben?

2. Bauern-Sternfahrt “Wir haben es satt!”

Nach der Demonstration im Januar in Berlin geht der Protest für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft weiter: Vom 29. Mai bis zum 9. Juni tragen Bürger- und Bäuer/innen ihre Forderungen für die anstehende EU-Agrarreform in einer Sternfahrt bis vor das Kanzleramt. Die Planung der vier Routen läuft auf Hochtouren.

Infos und Werbematerial…


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Die Borussia

Written by on April 30th, 2011

ist Meister

Ich muss zugeben, dass ich kein grosser Fussballfan bin, obwohl ich in Dortmund-Hörde geboren wurde.
Aber allein schon, weil mein beiden Schwiegersöhne VFB-Fans sind, musste ich mich öfter mal zu Wort melden und Partei ergreifen, wenn es gegen die Schwaben ging. Verrat hat man mir dann vorgeworfen, weil doch das Schwabenland meine Heimat war seit 40 Jahren, ich eine Schwäbin damals ehelichte, die zwei Schwäbinnen zur Welt brachte. Das war mir aber egal.
Dann habe ich noch einen guten Freund, der Hauptkommissar in Frankfurter war. Wenn es um die Eintracht ging, kannte er keine Freundschaft mehr, und mehr als einmal stand diese auf der Kippe, wenn ich den Borussen ‘raushängte’ – aus reinem “Ärgernis”, und wenn die Eintracht mal wieder Dresche bezogen hatte.
Und dann freue ich mich immer, wenn dieser komische Verein mit blauen Trikots aus der Nähe von Gladbeck, der Verein, den man nicht nennt, so ordentlich einen auf’n Sack krichte. Zu allem Überfluss ist hier in Ahlen, wo ich meinen Aufenthalt seit sieben Jahre nun habe, der Willy – seines Zeichens katholischer Pfarrer – ein Fan dieses blauen Krümmelvereins.
Deswegen bin ich Borussia-Fan – aus reinem Opportunismus – um die anderen zu ärgern, was auch darin gipfelt, wenn Bayern verliert, deren Fans zu foppen. Das reicht mir auch schon, wenngleich das nix mit Borussia zu tun hat; allein das Verlieren der Bayern ist “tofte” – so attributierte mein Grossonkel Gustav – Gott habe ihn selig – immer dieses in den letzten Jahren viel zu wenig stattgefundene Ereignis. Ich kann diesen blasphemierten Kasperlesverein mit seiner Führungsclique nicht leiden, besonders nicht den Metzger, auch wenn der Schwabe ist. Aber ordentliche Zeitgenossen können sowieso keine Bayern-Fans sein.

Da steht auch Heike, meine Frau, ganz auf meiner Seite. Sie liebt die Borussia, und sie ist fast so wie ich: Sie freut sich immer, wenn Rot-Weiss Ahlen verliert.

Ich freue mich heute , dass die Borussen die Schüssel gewonnen haben. Die Fans haben es verdient.

Und keine Sorge, ich bin psychisch ganz O.K., Heike auch – trotz dieses sportiven Pseudo-Psycho-Sadismus.

 

feste druff!

Written by on April 19th, 2011

Die Süddeutsche vermeldet

Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger
                                – dann gibt’s halt noch weniger

So viele Strafen wie noch nie: Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr gegen mehr als 800.000 Hartz-IV-Empfänger Sanktionen verhängt – auch die Höhe der Strafen stieg. Was steckt dahinter?

Das ist die Kernfrage: Was steckt wirklich dahinter???
Was die Süddeutsche Zeitung in diesem Zusammenhang bei Bild abgeschrieben hat, kann hier nachgelesen werden.
Leider geht diese einst renomierte Zeitung auf diese Kernfrage nicht ein, sondern schreibt einfach widerspruchslos ab.

Die Friede-Springer-Bild-Titelzeile dazu lautet:

Arbeitsverweigerung +++ Verschwendung +++ Schlamperei Hartz-IV-Schande!
Noch nie mussten so viele Stütze-Empfänger bestraft werden


Man betrachte hierbei das Wort <mussten>; es generiert beim einfach gestrickten Hirnmuster des Bild-Lesers die Assoziation, dass diese Stütze-Empfänger ‘durch die Bank’ faule Hunde sind, sich tagsüber saufend im Park aufhalten, obwohl ihnen der Anteil für ‘Schnaps und Kippen’ von staatswegen gestrichen wurde.
Und die armen Sachbearbeiter “mussten” diese Sanktionen einfach anwenden, um dieses minderwertige Hartz IV-Pack zu erziehen und auf den rechten Weg zu weisen. Jeder dieser Sanktionierer, der offiziell “Fallmanager” genannt wird, kann jeden Tag nach Feierabend voll von erfolgreichen Gefühlen abends in den Kreis seiner Familie zurückkehren: Ich habe es diesem faulen Pack heute mal wieder gezeigt.
Und ich habe die Unterstützung von Bild. Schliesslich erfülle ich die Massgaben des Kaffeekränzchens; bei der Krake Bertelsmann, wie die NACHDENKSEITEN die “renomierte” Bertelsmann-Stiftung aufschlussreich nennt, wurde HARTZ IV mit seinen Sanktionen erfunden, Bild setzt die Hetze journalistisch um, und der Hosenanzug, Honeckers Rache, dritte Kaffeetrinkerin, zeichnet politisch verantwortlich für die Ausrottung des faulen Packs.

Deutschland muss wieder sauber werden – HARTZ IV-frei – Bild ist dabei am Drücker. Und mittlerweile gehört auch die SZ zu diesem staatlich gelenktem Mainstream, der der hart arbeitenden Bevölkerung “die Wahrheit” erzählt.

Armes Deutschland: Denk’ ich daran in der Nacht, werd’ ich um den Schlaf gebracht!
 

 

Die Sonne

Written by admin on März 30th, 2011
 

guttes Kommen!?

Written by admin on März 2nd, 2011

Mitteldeutsche Zeitung: Rücktritt Guttenberg CSU-Politiker Uhl für rasche Rückkehr in die Politik

Halle (ots) – Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat sich für eine rasche Rückkehr von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in die Politik ausgesprochen. “Ich hoffe, dass er uns als Politiker erhalten bleibt und die Rückkehr so bald wie möglich stattfinden kann”, sagte er der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Mittwoch-Ausgabe). “Es gab Fälle, in denen sehr viel mehr kriminelle Energie bei Politikern vorhanden war, die dann zurückgekehrt sind, als bei Guttenberg.” Er fügte hinzu: “So viele talentierte Politiker hat die politische Klasse in Deutschland nicht, als dass man auf Guttenberg verzichten könnte. Die mittelmäßigen Figuren reiben sich die Hände. Es ist vollbracht.”

Das ist nun wirklich zum Lachen:
Es gab Fälle, in denen sehr viel mehr kriminelle Energie bei Politikern vorhanden war, die dann zurückgekehrt sind, als bei Guttenberg.
und
Es ist vollbracht. …womit der “christliche” Politiker den Guttenberg in die Nähe von Jesus rückt. Sorry, aber da muss man sich wirklich an den Kopf langen!!! Ja, geht’s noch? Ich glaube, es hackt!!!

Höchstwahrscheinlich weiss der gute Uhl gar nicht so recht, was er da von sich gegeben hat. Allerdings wird hier unumwunden zugegeben, dass der ‘von und zu’ kriminelle Energie besitzt. Gleichermassen disqualifiziert sich Uhl damit, dass er wohl nicht zu den talentierten Politikern gehört. Da hat er wohl Recht. Unumwunden!

Aber ich meine, dass wir auf Politiker mit krimineller Energie verzichten können. Traurig genug, dass das Attribut “kriminelle Energie” mit Politikern in Verbindung gebracht wird, und der Bürger von solchen Typen befehligt wird. Eigentlich schlägt diese Bemerkung dem Fass den Boden aus und deutet auf den bodenlosen Sumpf hin, der Politik oft bedeutet.
Einer der “prominentesten” vorbestraften Politiker war Graf Lambsdorff – dem Vordenker von HARTZ IV, bzw. dem heutigen LEYEN I, dem neuen asozialen Gesellschaftsmodell der Mehrfachmillionärin aus Hannover.

Quelle: DL

 

gutten Abgang

Written by on März 2nd, 2011

Im Stile von Bild: Wir sagen:

Es wurde Zeit!

Was er zurücklässt, ist verbrannte Erde. Seine Bundeswehr-Reform stellt sich mehr und mehr als Floppp heraus: sie kriegen keine Mädels und Jungs, die sich am Hindukusch in die Luft sprengen lassen wollen.
Aber vielleicht hat er das einfach verwechselt mit der endgültigen Auflösung des Soldatenvereins. Oder er hat sich beim Abschreiben seiner Veröffentlichung vertan.

Nu hat Guggeldingens den Satz gemacht. Diesen Schritt bezeichnet er als den schmerzlichsten Schritt in seinem Leben in seiner ohne Zweifel wohlfeilen Ausdrucksweise. Allerdings muss man fragen: Was hat der Mann denn eigentlich schon “mitgemacht” in seinem Leben, wenn er diese Handlungsweise als Superlativ betrachtet.

Er traut sich unter anderem keine fehlerfreie Arbeit mehr zu bei der Fortführung der Bundeswehr-Reform. Unter uns gesagt: Eines der grössten sozialen Desaster, weil dadurch die Zivi-Stellen auch ge-cancelt wurden, was Schröder, der Ministerinnen-Verschnitt, mit freiwilliger Arbeit (Au-pair-Mädel mit 66 sucht Job) von Rentnern kompensieren will.

Sie wird die nächste sein, die wegen dieses Humbugs abserviert werden wird. Da gibt es auch keinen Schwangeren-Bonus.

Die Freude bei dem Hosenanzug und Seehofer wird gross sein: Mit “KT” sind sie eine lästige Konkurrenz losgeworden.

… und noch ein Wort:
In seiner geschliffenen Rücktrittsrede hörte man keinen Ton von Selbstkritik, sondern ganz im Gegenteil: von Guttenberg definierte Schuldige!

 

 

ERDOGAN

Written by on März 2nd, 2011

- er meint zum Stichwort “Integration“, dass die türkischen Kinder erst türkisch lernen müssten, danach deutsch. Damit ist der Herr Erdogan ‘auf dem falschen Dampfer’.

Sorry – damit kämen wir aus der krassen Sprache nicht heraus. Die türkischen Kinder dürfen nicht erst in der Grundschule Deutsch lernen, und der Kindergarten ist auch keine Sprachschule; d.h. Kinder mit Migrationhintergrund sollten mit Eintritt in die Schule die deutsche Sprache wie ein gleichaltriges deutsches Kind beherrschen.
Auch der Hickhack mit der doppelten Staatbürgerschaft ausser dem Wahlrecht in der Türkei nutzt der Sache nicht, lieber Herr Erdogan. Entweder Integration – das leben tausende türkische integrationswillige Familien mit Staatsangehörigkeit ‘Deutschland’ vor – oder eben nicht. ‘Frau’ ist auch nicht nur ein wenig schwanger, sondern eine Frau bekommt ein Baby oder eben nicht! Dazwischen gibt es nix!

Multikulti gibt es auch in Ahlen /Westf., eine Aktion, die von der Monatszeitung ‘Das Stadtfenster’ angestossen wurde, und die immer mehr Beachtung findet – ganz im Gegensatz zur Auffassung des “Hosenanzugs aus Meckpomm”, dass Multikulti “Schnee von gestern” ist.

Über 90 Nationalitäten haben in Ahlen eine Heimat gefunden. Aber auch hier gibt und vor allem darf es keine Kompromisse geben:

Die Sprache ist DEUTSCH.

Teilweise sind diese türkischstämmigen Deutschen schon länger als 20-25 Jahre in Deutschland. Und wenn diese Menschen deutsche Staatsangehörige sind, sind sie keine Türken mehr nach deutscher Rechtsauffassung. Um den Kindern eine durchgängige Schulbildung, Ausbildung und ggf. ein Studium zu emöglichen und dass diese Kinder gegenüber Kindern deutscher Eltern keine Nachteile haben, muss die erste Sprache die deutsche sein.

Es ist unbedingt erwähnenswert, dass es diese Probleme nur bei Menschen mit türkischem Migrantenhintergrund gibt, und es ist kaum vorstellbar, dass die Regierungschefs andere Länder ein Stadion mieten und ihre Landsleute auf ihre Herkunft “einschwören”, wobei sich die Frage nach der Motivation Erdogans stellt. Was will der gute Mann eigentlich bezwecken!?

Dazu nicht ganz uninteressant eine triefende Betrachtung bei “bluthilde”

 

Black Baron

Written by on Februar 21st, 2011

Einen Rücktritt lehnt dieser CSU-Politiker nach wie vor ab. “Die Menschen in diesem Land erwarten, dass ich mich um das fordernde Amt des Verteidigungsministers mit voller Kraft kümmere, [...]“, sagte “Guggelberg”. Und der Hosenanzug stärkt diese törichte Annahme des Guggelkönigs, indem sie heue bemerkt, dass sie einen Politiker berufen hat und keinen ‘Doktor’. Dümmer geht’s nümmer!

Weit herbeigeholt – diese Aussage des Guggelmannes! Und das war nicht die neueste Statistik. Einer Internet-Umfrage des WDR2 vom vorgestrigen Abend zufolge wollen ihn nahezu 65 % nicht!!!…mehr.
Woher – potzblitz – nimmt dieser Lorbass diese Chuzpe!?

Gnädig allerdings gab er zu, dass seine Doktorarbeit “fraglos Fehler” enthalte. Er habe aber nicht “bewusst getäuscht”. So gaben einige Medien-Mainstreamer ihn wieder.
Ganz wesentlich ist jedoch, dass er jedoch in seiner Presskonferenz im Verteidigungsministerium vor ‘erlauchtem’ Publikum ausführte, dass nicht bewusst getäuscht oder die Urheberschaft bewusst nicht kenntlich gemacht wurde. Diese passive Ausdrucksform ist in ihrer rhetorischen Formulierung sehr bedeutsam; denn sie schliesst so gar nicht aus, dass er diese “Doktorarbeit” selber gar nicht einmal geschrieben hat! Das wäre der absolute Clou!
Fragen waren bei der Erklärung übrigens nicht zugelassen. Im Übrigen strotzte seine knappe Erklärung von einer Art dekadenter Überheblichkeit, die man fast als adelig bezeichnen könnte.

Gleichzeitig fand zur gleichen Uhrzeit die dreimal in der Woche stattfindende Bundes-Pressekonferenz statt. Dass die Vertreter der in der Hauptstadt akkreditierten Presse stinkesauer waren, ist nur allzu verständlich, da man erwartete, dass der Minister diese Bundes-Pressekonferenz nutzte, um weitreichende Erklärungen abzugeben.
So kam es in der 60-jährigen Geschichte der Bundes-Pressekonferenz zu einen noch nie dagewesenen Eklat: Die Journalisten liessen die Vertreter und Pressesprecher des Ministers und der Regierung sitzen.

Schau’mer mol, wie lange der Hosenanzug menschlich und politisch noch hinter ihm steht; denn eigentlich ihr sollte es recht sein, wenn er vom Parkett verschwindet – könnte er sich doch als ernsthafter Konkurrent hinsichtlich künftiger Kanzlerschaft herausstellen. Im Gegensatz zu diesem 10-Minuten-Typ, den sie nach Brüssel abgeschoben haben. Jedoch – zum Kanzler taugt er nicht, so wenig wie zum Kriegsminister – auch wenn man ins Kalkül zieht, dass der Hosenanzug in die Wüste geschickt wird. Das eine würde das andere nicht aufgewiegen.

Der Baron wird nie mehr das sein, was er scheinbar – aus welchen Gründen auch immer – einmal war: GLAUBWÜRDIG
Gysi hat in diesem Zusammenhang eine entsprechende Erklärung abgegeben, die ich ihm mental gar nicht zugetraut hätte. Und ich stelle mir die Frage, ob diese Beliebheitszahlen wirklich true sind. Ich schliesse die Ungeheuerlichkeit nicht aus, dass die Zahlen gekauft wurden.

Auch wenn Seehofer als nicht unwichtige Person als Parteivorsitzender der CSU vordergründig hinter ihm steht, darf man dabei nicht vergessen, dass neulich zumindest eine durch die Medien inszenierte Konkurrenzsituation hinsichtlich des Vorsitzes der CSU geschaffen wurde. So ein guter Freund kann Seehofer nicht sein, als dass er dem Baron den vom Mainstream der Presse angedachten Vorsitz der CSU nicht übel genommen hat.
UP.

——————————-

 
Update
 

Der manische Minister

KOMMENTAR VON BETTINA GAUS

Es gibt Fehlverhalten, für das man um Entschuldigung bitten kann. Und wenn man Glück hat, wird einem verziehen. Wer im Affekt betrunken vor Fernsehkameras herumpöbelt, mag auf Milde hoffen. Es kommt dann auf die Umstände an. Bei fortgesetztem Betrug ist das anders. Da kann an der bösen Absicht kaum ein Zweifel bestehen.

Oder doch? Karl-Theodor zu Guttenberg, der noch immer amtierende Verteidigungsminister, weist Plagiatsvorwürfe zurück und behauptet, “es” (sic!) sei bei seiner Dissertation “zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht” worden

Was will er damit sagen? Möchte Guttenberg mitteilen, dass “es” – oder er – nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, als er selbst die Arbeit abgab? Wenn der Oberbefehlshaber der Streitkräfte derlei erklärt, dann ist das ein wenig beunruhigend. Zumal sich alle Interessierten im Netz informieren können, wie groß der Anteil fremder Texte an dieser Doktorarbeit ist. Es geht nicht um einige Fußnoten, sondern um den Kern der Leistung.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen
 
 

Doktorenvermarktungs AG

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Wir möchten unseren geschätzten Kunden heute den
 

Guggelberger Tastenblock ©

 

 
präsentieren. Aus gegebenem Anlass – vor allem für Doktoranden geeignet; denn normale PC-Kenntnisse reichen für die Bedienung aus – bieten wir diese praktische Ergänzung für den Klapprechner an.
USB 5.0. – Verbindungskabel liegt bei; das Teil “installiert” sich natürlich selber. Auf Wunsch mit Zusatzsoftware für das automatische Suchen vom Themenkreisen zu Dissertationen.
Der Tastenblock kann in verschiedenen Farben geliefert werden – vorzugsweise in den Farben der etablierten Parteien. Die obige Beispielabbildung steht in ihrer tiefschwarzen Eleganz der CSU nahe, die Tasten sind in adeligem Grau gehalten; als Sonderausstattung können die Tasten in einem öligen Strähnen-Design ausgeliefert werden. Die Farbe Lila ist der Partei DIE LINKE vorbehalten, was nicht heisst, dass dort alle schwul sind, sondern das ist leider die Farbei, die dieser Partei vom Mainstream der Presse (ohne Not) verliehen wurde.
 
Kleingedrucktes
Oben lesen sie den Text der Verkaufsanzeige, wenn dieses Stück Plastik funzen würde. Das Teil ist natürlich elektrisch tot, denn es funzt natürlich nicht, sondern es soll – neben den Klapprechner gelegt – dokumentieren, dass sie dazugehören, wenn ihnen das dumme Volk über die Schulter schaut. Das allein rechtfertigt den Preis. Auf Wunsch senden wir ihnen auch einen stabilen Bausatz aus laminiertem Karton zu. Der Preisaufschlag dafür beträgt nur 2,50 euronen. Warum? Wegen des entgangenen Gewinnes für das Original. Verstanden? Nein? Egal!

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Anmerkung der Redaktion
Das Teil kann über uns bezogen werden. Der Begriff “Guggelberger Tastenblock” unterliegt dem © der DL-Redaktion; der Produzent als solcher möchte unerkannt bleiben. Sollte die LATEX-Version aus produktionstechnischen Gründen oder egal welchen nicht lieferbar sein, wird zum gleichen Preis die Papp-Version ausgeliefert. Auf den Preisaufschlag wird dann verzichtet!
 
Beispielfarbgebung
DIE LINKE
Die Tasten werden grundsätzlich in dieser ekelig adeligen Farbgebung gehalten, weil sonst der strähnige Öleffekt nicht zur Geltung käme. Ein Beispiel ist nachfolgend abgebildet:
 

 

 

HARTZ IV = LEYEN I

Written by admin on Februar 21st, 2011

Nu isses raus:

5 euronen

Der Treppenwitz in dieser Runde. Und die Mehrfach-Millionärin steigt auf wie der Vogel PHOENIX.
Der Hosenanzug hatte das Machtwort gesprochen. Und die “S”PD verteilte mit der Zustimmung gestern grossmütig tröstendes Zuckerbrot ob der von der “C”DU desaströs verlorenen Wahl in HH, indem sie auf diese synthetische Zahl eingestiegen ist. An dem mehr als unsozialem Charakter der Einheitspartei CDSUPD ändern die für die Zukunft vorgesehenen drei Euronen ab 2012 auch nix. “Pack schlägt sich – Pack verträgt sich” kann einem nur noch einfallen dazu.
Es hat sich bei diesen Verhandlungen kaum jemandem erschlossen, was Mindestlöhne mit der Erhöhung der “LEYEN I” – Regelsätze verbindet, ausser, dass man auf Kosten der Hilfeempfänger andere Bedürftige versucht hat, gegen die Hilfeempfänger aufzubringen, bzw. die einen gegen die Forderungen der anderen auszuspielen.
Auf jeden Fall werden wir mit den Mindestlöhnen in der kommenden Spargel-Saison noch einiges am Hut haben. Und sowieso: Wenn sich demnächst die Lohngrenzen intereuropäisch komplett öffnen, dann geht die Post ab, bzw. bekommt der rumänische Briefträger den Gegenwert der Briefmarke als Bringegeld.

Der Paritätische *) hat bereits äusserste Bedenken angemeldet gegen die acht Euro und die GRÜNEN behaupten, dass der Erhöhungsbetrag mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist.

Ja! …und was machen die Grünen dagegen???

 

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*) Scharfe Kritik des Paritätischen an Hartz IV-Kompromiss: “erbärmlichste Farce” in der deutschen Sozialpolitik

Berlin (ots) – Scharfe Kritik übte der Paritätische Wohlfahrtsverband an dem in der vergangenen Nacht beschlossenen Hartz IV-Kompromiss. Die Regelsätze seien weder bedarfsgerecht noch verfassungskonform. Der Verband fordert die SPD auf, das Vermittlungsergebnis nach Zustimmung des Bundesrates durch eine Normenkontrollklage vor dem Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen.

“Das Geschacher der letzten Wochen und Tage um drei Euro mehr oder weniger ist die erbärmlichste Farce, die die deutsche Sozialpolitik je erlebt hat”, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Die Fortschritte bei dem Bildungspaket könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Politik die rund 4,7 Millionen erwachsenen Hartz IV-Bezieher komplett im Regen stehen lasse. “Das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und ein Affront gegenüber dem Bundesverfassungsgericht”, so Schneider.

“Die SPD hat über Wochen zu Recht behauptet, was die Bundesregierung vorgelegt habe, entspräche nicht den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Wenn sie das ernst gemeint hat, muss sie konsequenterweise das Bundesverfassungsgericht anrufen!”

 

Westerwelles Kairo

Written by on Februar 5th, 2011

Es ist eine Tragödie, wenn Politiker wie Westerwelle die Lage beurteilen, indem sie das Blabla des diplomatischen Klischees bedienen mit Formulierungen wie “in der Tat” oder “…ich warne” und dem Verhalten der “Nichteinmischung”. Und wie gerne würde man sich einschmischen – am liebsten mit der Bundeswehr und ihrer KSK-Truppe und noch ein paar Marines dazu.
Er ist schlicht zu feige, eine eindeutige Position zu beziehen und redet sich raus, indem er Abstimmung mit den USA und den Staaten der EU vorgaukelt.
Soll er doch gleich sagen, dass er als Pressesprecher des Hosenanzugs fungiert; denn sie bestimmt die Richtlinien der Politik – auch die der Aussenpolitik, womit die Dame sicherlich überfordert ist. Angebracht wäre ein Statement gewesen, welches sie noch in Tel Aviv hätte abgeben können – im Konsens mit Obama.

Es ist Geschwafel vom Feinsten, wenn der selbstherrliche arrogante Typ – wobei er ohne seine arrogante Selbstherrlichkeit als Selbstschutz in seinem Leben nicht weit gekommen wäre – die Menschenrechte in Ägypten angemahnt haben will. Und schliesslich habe Ägypten einen Friedenvertrag mit Israel. Man kann es nur ahnen, für wieviel Milliarden amerikanische $$ und Deutsche Mark und €uronen der Herr Mubarak – nicht Ägypten – dem Friedenvertrag mit Israel sich hat bezahlen lassen.

Einer der stärksten Sprüche von Ww war der, dass er die kritisiert, die “starke Sprüche und spektakuläre Worte verbreiten, um zu Hause, im Westen, ein paar innenpolitische Punkte zu sammeln.” Das sagt der Richtige ! ! !

Er irrt gewaltig, wenn er meint, dass einzig die gebildete Mittelschicht gegen die Knüppel anrennt; denn auch die Intelligenz rennt. Dass er für die gebildete Unterschicht und weiter drunter nix übrig hat, ist bekannt. Aber gut, dass er die Ägypter nicht noch dem unteren und mittleren spätrömischen Dekadenzvorwurf aussetzt, womit er sich völlig blamiert hätte. Und wenn die Ägypter meinen, sie müssten bei demokratischen Wahlen die Moslembruderschaft mit ins Boot nehmen, ist das deren Sache.

Dass der offizielle Iran zu dem ganzen Ablauf eine Meinung hat, war keine Kunst vorauszusehen. Man sollte sich bei aller Kritik an Ahmadinedschad jedoch klar sein, dass Iran der “demokratischste” Staat in diesem Teil der Erde ist. Ahmadinedschad kann beispielsweise von heute auf morgen vom Parlament abgewählt werden und reiht sich damit nicht in machtgierige Königshäuser oder Clans ein wie Assad in Syrien in zweiter Generation – immer gleich für 30 Jahre.

Crux ist, dass der Westen Menschenrechtsverletzung, Folter und Verfolgung an der jeweiligen einheimischen Bevölkerung billigend und billig in Kauf nimmt, um sogenannte Stabilität um eigener wirtschaftlicher Vorteilsnahme weiter gewährleistet zu wissen.

Es ist wohl wahr, was Ww ‘prophetisch’ feststellte: Nichts wird mehr so sein, wie es [...] war.

In Deutschland ist es so seit dem 1 Januar 2005, als eine Partei, die einmal sozialdemokratisch war, in Union mit den GRÜNEn, die soziale Kompetenz des Staates und die Verantwortung für Hunderttausende ins Klo schütteten. Die Nachfolger, Westerwelle und seine Meisterin, der Hosenanzug, benutzen den gleichen Abtritt und setzen noch eins drauf mit der Mehrfachmillionärin aus Hannover, einem inkompetenten Wasserträger als Gesundheitsminister und einer zweifelhaften Familienministerin, die alle miteinander in Carsten-Maschmeyer einen guten Freund besitzen, der auch den Bundespräses der Deutschland-GmbH & Co.KG schon mal nach Mallorca einlädt.
Wie weit muss es noch kommen, damit das deutsche Volk den Marsch auf Berlin beginnt, den Marsch der Millionen, den die Ägypter uns vormachen.
Es ist allerdings zu befürchten, dass dann bei uns Militär in Innern eingesetzt wird. Warum – glaubt der geneigte Leser – ist die Wehrpflicht abgelöst worden? Seit Jahren wird darüber diskutiert, dass die Bundeswehr nicht nur bei Oder-Fluten Sandsäcke füllt…. – düster, düster! Und eine Berufsarmee… – ich weiss nicht.

Wenn man dann Westerwelle das deutsche Volk mit den Worten kritisieren hört, dass in Deutschland negativ über Globalisierung gesprochen wird und ihn das wundert, ist das kein Wunder! Locker und “verlogen” gehen ihm die Worte von den Lippen, dass Globalisierung “eben auch den rasanten Austausch von freiheitlichen Werten und Erfahrungen bedeutet, und der Siegeszug der Freiheit und der Aufklärung in diesen Tagen hoffentlich Auftrieb erhält…” – ein Schlag ins Gesicht der von der Politik Betrogenen und Armen in Deutschland.
Das ist ein deutscher Politiker, wie er leibt und lebt und ‘Diplomatie’ bekommt durch diese Worte wieder den Charakter des wendehälsischen Opportunismus. Es ist eine Farce, wenn er sülzigen Worten von der Globalisierung der Aufklärung faselt und dass Globalisierung kein kapitalistischer Prozess ist, sondern ein Weg in eine “Weltgesellschaft” ist.
Wieder ist es ein Irrtum, den er damit ausspricht. Globalisierung ist der Weg in die Weltherrschaft – der Weltherrschaft der Industrie und Konzerne, die Leben und Nahrungsmittel gentechnisch und monopolistisch nur noch zulassen wollen, wenn sie daran Milliarden scheffeln können wie Monsanto bspw. Gene des hällischen Landschweines zu patentieren trachtet.
Hoffen wir, dass das Internet und der damit verbundene Fortschritt den Gegnern der Globalisierung im Sinne einer Weltherrschaft als Plattform weiter zur Verfügung steht. Das ist eine wirkliche Chance, Ausbeutern Paroli zu bieten.

Westerwelles eigener Laden rät im Moment von Urlaub in Ägypten ab. Ein Wischiwaschi-Hinweis; denn der nutzt wenig, wenn man verbindlich eine Reise gebucht hat. Und in Kairo werden laut verschiedenen Presseagenturen die Stimmen laut, die energisch die deutsche Botschaft wegen Inkompetenz und unvermögen angreifen. Statt salbungsvoller Worte sollte er den eigenen Laden besser im Griff haben.
Und nach wie vor ist Mubarak Parteivorsitzender seiner nationaldemokratischen Partei; Al Arabia, der arabische Nachrichtensender, hat sich korrigiert

Dem Verfasser fällt zu Kairo sinnigerweise Mike Batt ein: The Ride To Agadir;… for the ashes of our fathers and the childrens of our sons!
Der Ritt auf Kairo hat begonnen! Die Tage des Zorns sollten alle ergreifen, die dem globalen Geschwätz eines Herrn Westerwelle und den anderen Volksverkäufern einschliesslich dem Hosenanzug nicht trauen. Vielleicht gibt es eine Tages den Ritt nach Berlin wirklich – im Gedenken an die Asche unserer Vorfahren und vor Allem für die Kinder unserer Kinder!

 

Das Jahr

Written by on Dezember 24th, 2010

neigt sich dem Ende zu!

es ist fast so wie früher: Der Winder ist Winter und es ist kalt und seit langer Zeit haben wir ‘Weisse Weihnacht’.

Aber es gibt noch eine andere Kälte:

Die soziale Kälte

Gefördert wird diese Kälte ausgerechnet von den Parteien, die ein “C” im Namen führen. Und ausgerechnet die Führerin, eine frühere zweifelhafte FDJ-Sekretärin, tönt: “… aber was es ausmacht, dass wir das “C” im Namen haben – wir sind Christdemokraten.”

Mit solchen Christen möchte ich nichts zu schaffen haben, denn sie sind so christlich, wie die sogenannten “christlichen Gewerkschaften”, denen per höchstem Gericht endlich das Handwerk gelegt wurde. Auch diesen Parteien sollte das Handwerk gelegt werden, und sie sollten auf das reduziert werden, was sie sind: Abhängige der globalen Wirtschaftskreise und der deutschen Industrie und Konzernen.

An diesen Dingen kann man kaum was ändern – ausser, dass man immer wieder auf diese Übel hinzuweist.
Ich wünsche von Herzen besinnliche Feiertage, den Einsamen ein wenig Zuversicht, den armen Kindern die Hoffnung, dass es einmal anders wird; denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Mögen die Lichter der Hoffnung nicht verlöschen!

Mit guten Grüssen voller Hoffnung und
guten Wünschen für das Neue Jahr 2011

UP.

 

German-Leaks

Written by on Dezember 7th, 2010

Wir brauchen zur Rettung des Restes an Demokratie eine Art Wikileak zur Aufklärung über innere Vorgänge in D.

Entwurf

leaks

So spricht der Ökonom Albrecht Müller. So wie er das sagt, schliessen wir uns seiner Meinung an. Wenn nun einer sagt, dass unsere Konformität so unwichtig sei, wie wenn in China ein Fahrrad umfällt, hat derjenige wenig Begriff von wirklichen demokratischen Vorgängen; denn Solidarität ist die Grundlage jeglicher demokratischer Entscheidung. Je mehr sich einig sind, bis hin zur absoluten Mehrheit, um so besser lässt sich ein Weg beschreiten.UP.

…weiter mit A. Müller:
Es ist interessant zu beobachten, wie sich ein wesentlicher Teil der deutschen Medien über die Veröffentlichung der diplomatischen Dokumente durch Wikileaks aufregen. Zum Beispiel in der Welt oder im ARD-Brennpunkt. Dazu hat ein NachDenkSeiten-Nutzer einen kritischen Brief an Ulrich Deppendorf geschrieben. Siehe Anlage. Auch wenn Indiskretionen nicht schön sind, ist zu beachten, dass die demokratische Willensbildung und Entscheidungsfindung weit gehend auf den Hund gekommen ist. Wer über viel Geld und publizistische macht verfügt, bestimmt darüber, was politisch geschieht. Die Medien werden ihrer Kontrollfunktion nicht gerecht, sie sind weit gehend in das Herrschaftssystem integriert, trotz gutem willen mancher Journalisten. Wir bräuchten deshalb eine Art WikiLeak für die Willensbildung im Inneren unseres Landes. Albrecht Müller.

Wen die weiteren Ausführungen von Müller interessieren, wird hier fündig.

 

# S21 – Das Ende!

Written by admin on Dezember 1st, 2010

Heiner Geissler (Geißler=HG) hat alle Register gezogen. Und er hat gewonnen. Ich werde als alter Schwabe das Gefühl nicht los, dass HG sich gefiel in der Rolle als Steigbügelhalter für Mappus. Und wenn die GRÜNEN jetzt nicht aufpassen, helfen sie Mappus sogar in den Sattel.
Es hätte auf einen Volksentscheid hinauslaufen müssen – das gewünschte Ergebnis.

Aber was ist bei der Schlichtung konkret herausgekommmen? eigentlich nicht viel oder besser: Etwas Irrwitziges: HG bringt Dinge in’s Spiel, die volkswirtschaftlich kaum tragfähig erscheinen. Seine Idee der “10 Gleise” und pauschal ‘mehr’ Sicherheit “legitimiert” beinahe die sowieso zu erwartende Verteuerung der Massnahme von 4,5 MRD. euronen auf – und man kann in 4 Jahren über die Zahl wieder ‘schwätze’‘ – um mindestens läppische 2 MRD.. Und die Strecke Wendlingen-Ulm ist in diesen Zahlen sowieso nicht enthalten.
Die Kosten waren für Befürworter und Gegner im Sinne von pro & contra immer ein Thema. Und nun geht der Schuss nach hinten los durch den sicher nicht salomonischen Spruch von HG, der damit Kosten von mindestens 1,4 MRD zusätzlich lostritt. Das gesamte Projekt müsste neu geplant werden. Man kann nicht einfach ‘ne Röhre dranhängen. Dann sind wir bei 8 MRD. – ohne Wendlingen/Ulm!

Bereits im August 2010 warnte eine der Väter des Urprojektes, der Stararchitekt Frei Otto. Er verlangte aus guten Gründen den sofortigen STOP(P) der Massnahme. Denn das Unwägbarste ist und bleibt der Untergrund, der zum Grossteil aus sogenanntem Anhydrit (mit “t”!!!) besteht. Alle Tunnel – die Tieftunnel und die ‘normalen – im Grossraum Stuttgart führen durch diese geologische Schichten oder schneiden sie mindestens an, angefangen beim Wagenburgtunnel, auf dessen zweite Röhre längst verzichtet wurde, über den Hasenbergtunnel bis hin zum Rosensteintunnel. Teilweise sind diese Anhydritschichten, auch Gipskeuper genannt, ausgelaugt; d.h. wassergesättigt seit Jahrhunderten. Diese gesättigten Schichten können beim Ausdehnen bis zu 60 % Hohlräume geschaffen haben, die beim Anbohren mit einer Tunnelbohrmaschine zusammenstürzen können, was sich bis zur Oberfläche bemerkbar machen wird. Wie lautet der alte Bergmannsspruch: Vor der Schippe ist es dunkel! Und damit ist Leib und Leben der über dem Tunnel wohnenden Menschen in Gefahr.
Beim geplanten Tunnelbau werden auch ‘jungfräuliche’ Gipskeuperschichten angeschnitten, die zwangsläufigerweise mit Wasser in Kontakt kommen. Dann wird’s gefährlich.

Ein besonderer Vertreter unter den bestehenden Tunneln ist der, der den Engelberg im Verlauf der Autobahn A81 bei Leonberg unterminiert. Bereits die Fertigstellung dieses Tunnels verzögerte sich um fast ein ganzes Jahr und besitzt 3 m ! ! ! dicke Wände. Dieser Tunnel wird zur Zeit zum dritten Mal saniert seit seiner Fertigstellung im Jahre 1998.
Wenn man diese Autobahn A81 weiterfährt Richtung Bodensee, von dem sie ihren Namen hat, wundert man sich vielleicht über Bodenwellen bei Oberndorf. Beim Bau der Autobahn ist Wasser in den Untergrund hinein gekommen, was dazu geführt hat, dass dieser Anhydrit sein Volumen vergrößerte und sich zu Gips umgewandelt hat. Das ist ein Prozess, der über viele, viele Jahre geht, und dazu führt, dass die Straßendecke der Autobahn dort sich langsam und stetig anhebt. Das führt dazu, dass die Autobahn alle paar Jahre zumindest einseitig oder einspurig gesperrt werden muss. Als Reparatur wird die Fahrbahn einschl. Unterbau ausgebaut, baut die Fahrbahn wieder neu auf und kann danach wieder mit freier Fahrt für freie Bürger über die Autobahn fahren.
Bis zum nächsten Mal, wenn es lange regnet und wieder Wasser den Untergrund durchsickert und auf neue ungesättigte Gipskeuper-Schichten trifft. [Der Verfasser ist diese Strecke oft gefahren und auf eine Distanz von 10-15 m Höhenunterschiede bis zu 50 cm auf der linken Richtungfahrbahn Richtung Süden mit eigenen Augen gesehen. Dieser Teil Autobahn ist der einzige im Staate D, auf dem ab und zu eine 30km Geschwindigkeitsbeschränkung zu finden ist.]

Update 19.00 h
Der ‘BUND’ hat längst signalisiert, dass er die erforderlichen Mehrkosten für den Bahnhof zu übernehmen geneigt sei.
Was hast du gemacht, Heiner?! Honi soit qui mal y pense!
[wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.]

______________________________________

Die NACHDENKSEITEN kommentieren auf ihre Weise:

Stuttgart 21 PLUS – ein raffinierter Zug, die Gegner schachmatt zu setzen

Verantwortlich: Wolfgang Lieb – NACHDENKSEITEN.de

Leider haben wir [NDS] wieder einmal Recht behalten: Schon zu Anfang der „Schlichtung“ zu Stuttgart 21 haben wir vorausgesagt, dass es Heiner Geißler gelingen wird die Kurve zu schaffen und nicht nur den unterirdischen Bahnhof für richtig zu halten, die Gegner zu spalten und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und seine CDU vor einem Absturz bei der im März nächsten Jahres bevorstehenden Landtagswahl zu retten.
So ist es nun gekommen.
Wolfgang Lieb

Geißler schafft die Kurve

Der „Schlichter“ hält „die Entscheidung, S 21 fortzuführen, für richtig“. Er übt in seinem „Schlichterspruch“ zwar heftige Kritik am bisherigen Entscheidungsverfahren, stützt sich aber bei seinem Urteil gerade wieder auf den Stand dieses Verfahrens. Für Stuttgart 21 gebe es eine Baugenehmigung für die Bahn wogegen für die Verwirklichung des Kopfbahnhofs es eben keine „ausreichenden Planungen und deshalb auch keine Planfeststellungen, also Baugenehmigung“ gebe.

* Dass es diese Genehmigung gar nicht geben kann, weil ja die Entscheidung schon vor Jahren für S 21 gefallen ist und nur dafür die Verfahren in Gang gesetzt worden sind, K 21 hingegen gar nicht geprüft worden ist, und deshalb auch keine Planfeststellungen vorliegen können, dieser logische Zirkelschluss stört Geißler nicht weiter.
* Auch das zweite Argument Geißlers trägt nicht: Die Kosten für K 21 seien in der Schlichtungsrunde unterschiedlich eingeschätzt worden. Dasselbe gilt aber genauso auch für S 21. Auch für den Tiefbahnhof haben die Gegner in den Verhandlungsrunden eine völlig unterschiedliche Einschätzung gegenüber dem Bahnvorstand über die Kostenangaben vorgetragen.
* Das dritte Argument, dass nämlich ein Ausstieg (laut eigens beauftragtem Gutachter) zwischen 1 bis 1,5 Milliarden kosten würde (Geißler: „das wäre viel Geld für nichts“), beruht auf einer Vorab-Festlegung. Dass ein Ausstieg Kosten verursachen würde, war schon vor der „Schlichtung“ klar. Das war im Übrigen auch immer eines der wichtigsten Argumente der Befürworter. Wenn man auf dieses Argument abstellt, hätte man auf die „Schlichtung“ gleich verzichten können. Die Einwände der Gegner, dass mit der Verwirklichung von K 21 ein Mehrfaches dieses „Verlustes“ eingespart werden hätte können, kehrt Geißler einfach unter den Tisch.
* Das vierte Argument, dass nämlich die Risiken bei den Kosten für S 21 nicht ausreichten, um „zum jetzigen Zeitpunkt“ das Projekt doch noch zu stoppen, ist nicht mehr als eine ungesicherte Behauptung. (Die nach aller Erfahrung in der Zukunft widerlegt werden dürfte.)

weiterlesen >>

 

# attac + S21

Written by on November 25th, 2010

Nachfolgend der Demo-Aufruf von ATTAC Schorndorf

Offizieller Demo-Aufruf des Stuttgarter Bündnisses

Stuttgart ist überall!

Für eine Demokratie der Bürger
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ruft zur überregionalen Großdemo mit Kundgebung auf.

Samstag, 11. Dezember 2010, 14.00 Uhr
Stuttgart, Bahnhofsvorplatz / Schillerstraße

Unser Protest hat schon viel bewirkt. In Stuttgart, aber auch weit
darüber hinaus, wird intensiv diskutiert, wie die Entscheidungsfindung
in unserer Demokratie in Zukunft aussehen soll. Eine Politik der
“Alternativlosigkeit” und “Unumkehrbarkeit” über die Köpfe der Bürger
hinweg wie bei Stuttgart 21 darf es nicht mehr geben.

Das Aktionsbündnis ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, zahlreich zu
kommen und phantasievoll und entschlossen zu protestieren:
Gegen Stuttgart 21 und für mehr Bürgerbeteiligung!

Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Der Aufruf der Aktionsbündnisses unter:
http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/S21/Demoaufruf_Stuttgart_101211.pdf
mehr Infos unter
http://www.attac.de/aktuell/stuttgart21/links/
und unter:
http://www.bei-abriss-aufstand.de/

mit solidarischem Gruß
Mike Pflugrath
Attac Regionalgruppe Schorndorf
Bargauer Str. 9, 73 527 ‘Schw.Gmünd
Tel. 07171-83480

 

# Das Sozialbegräbnis

Written by on November 19th, 2010

Ein Skandal!

Gestern und heute um 14.15.h konnte man im Fernsehen des WDR als Wiederholung eine Sendung sehen, die jeden normalen Menschen – ausser den verantwortlichen Politikern und deren Erfüllungsgehilfen in den Sozial- und Ordnungämtern – erschüttern musste. Der Erstsendetermin war am 15.11.2010.

Thema dieser Sendung war die sogenannte “Sozialbestattung” – die Beerdigung von Menschen, die selber nicht das Geld auf dem Konto hatten oder durch eine Versicherung geschützt waren, deren Ertrag die Kosten für eine menschenwürdige Bestattung übernahm.
Ausführlich geschildert wurde der Fall der 82-jährige Witwe Ingeborg Steiniger. Ihr Ehemann war gestorben und sie hatte nicht das Geld für die Beerdigung. Deswegen wandte sie sich an das Sozialamt der Stadt Mönchengladbach und bat um Hilfe. Damit begann das entwürdigende Verfahren der Datenerhebung und dem Verlangen nach Offenlegung sämtlicher Vermögensverhältnisse einschliesslich Heizkostenabrechnung, Mietbescheinigung und anderer behördlicher Forderungen. Allein in der vorherrschenden Situation, dass man einen lieben Menschen durch den Tod verloren hat, diese Dinge vor der Beerdigung beizubringen, geht an die Grenze des Erträglichen und wenn man dann noch das Alter von Ingeborg Steiniger betrachtet, scheint diese Grenze ohne Rücksicht überschritten worden.
Nach Abzug aller monatlichen Kosten verblieben der Ehefrau 200 €, und davon sollte die Bestattung bezahlt werden. Richtig! Es war Bedingung für das “Ämtle”, die Kostenfrage zu klären, bevor der Tote beerdigt werden sollte.
Das Sozialamt bediente sich schliesslich eines perfiden Verwaltungstricks: Es übergab die Angelegenheit an das zuständige Ordnungsamt. Und das Ordnungsamt fackelte nicht lange. Es ordnete die unverzügliche Überführung des Leichnams “zur Entsorgung” in ein Krematorium nach Venlo (NL) an. Die Asche des Toten wurde im einem Wäldchen hinter dem Krematorium verstreut.

Das alles geschah ohne das Wissen der Witwe Steiniger, der dadurch keine Gelegenheit gegeben wurde, sich in einer kleinen Trauerfeier mit Freunden und Bekannten von dem Verstorbenen zu verabschieden.

Und die deutsche Gründlichkeit treibt die perfide Handlungsweise der Verantwortlichen auf die Spitze: Die Quittung für die Aufwendungen der Ordnungsbehörde kam postwendend: Die Rechnung einschliesslich der Kosten für die ‘Lagerung’ der Leiche für 29 Tage zu 30 Euro!!!

Quelle:

WDR Dort kann die Sendung als Podcast heruntergeladen werden (ca.150 MB – bei 2000-der Anschluss etwa 12′):
Auswählen: November 2010 – Sendung am 15.11.2010
Verarmt – verstorben – verscharrt – Wenn der Tod zu teuer ist.

Die rechtliche Lage kann hier nachgelesen werden. Die PDF-Datei wird von der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas, Königswinter, zur Verfügung gestellt. (Ratgeber “Sozialbestattung” (PDF)).

 

# Wendland

Written by on November 9th, 2010

Brutale exekutive Gewalt gegen ihr Recht wahrnehmende nicht steinewerfende gewaltfreie Demonstranten:
Prügelnde, wahllos in die Menge Reizgas versprühende Bereitschaftpolizei. Die Polizeisprecher in ‘Film, Funkd u. Fernsehen’ müssen sich doch eigentlich bescheuert vorkommen, wenn sie die Lügen erzählen, dass alles gewalfrei abgeht.
Und vor Allem: Was sind das für junge Polizisten, die sich zu solchen Gewalttaten hinreissen lassen, bspw. am Boden liegende Menschen zu malträtieren. Ich dachte, dass gäbe es nur in totalitären Staaten oder gegen gewalttätige Chaoten. Irrtum!

 

# NACHWUCHS

Written by on November 4th, 2010

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass unsere Wäscheklammer Nachwuchs bekommen hat. Die Jungen sind gesund und können sogar schon klammern – allerdings nur Dinge wie kleine Taschentüchlein. Wie ihr am Knick der Feder erkennen könnt, sind es zwei Jungs – und Zwillinge!
Der Vater hat sich allerdings bei einem Sturm mit einem weiblichen Slip davongemacht, aber wir werden sie schon ohne diesen Hallodri gross bekommen.

Namen haben wir noch keine für die zwei Kleinen, aber vielleicht habt ihr Vorschläge.

 

# Weltregierung!?

Written by on Oktober 25th, 2010

Neulich erhielt ich eine Pressemitteilung des IDW (Informationsdienst Wissenschaft) nachfolgenden Inhalts; ich habe nur die ‘Anmoderation’ kopiert – wer will, kann die gesamte Pressemitteilung lesen, indem er dem untenstehenden Link folgt.

90 Jahre Weltregierung
Die erste Vollversammlung des Völkerbunds in Genf vor 90 Jahren markiert den Beginn eines neuen, global vernetzten Zeitalters. Experten, Kosmopoliten und internationale Organisationen ergriffen die Gelegenheit, um neben den Regierungsvertretungen unter dem Dach des Völkerbunds die Bedeutung grenzübergreifender Netzwerke aufzuzeigen. Wie sehr internationale Organisationen miteinander vernetzt sind, lässt sich nun mithilfe einer neuartigen Datenbank feststellen. Entwickelt wurde sie im Rahmen des Forschungsprojektes „Internationale Netzwerke“ am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg.

weiterlesen >>> gesamte Pressemitteilung

Mit Verlaub – diese Definition einer neuen Weltregierung ist schlicht ein Griff ins Klo. Wenn man von Weltregierung spricht, ist das sicher nicht der “vernetzte Völkerbund”, sondern ein Club mit dem Namen Bilderberg-Konferenz! Ein Schelm, der etwas anderes sagt..

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht in eigenen Berichten erschöpfen, sondern nachfolgend eine Link-Sammlung aufzeigen, unter denen kluge Leute das gemacht haben , was ich nun nicht zu tun beabsichtige: Fakten über die Bilderberger veröffentlichen – getreu dem Motto, dass das heutige Wissen zu ‘über 100 %’ daraus besteht zu wissen, wo es steht. Und Guggel hilft dabei, wobei man mindestens sich mit dieser Materie bereits einmal beschäftigt haben muss. Das habe ich.

Den ersten Link hat der geneigte Leser bereits passiert; weiter geht es mit Gert Flegelskamp. Er eröffnet in seinem Bericht mit seinen spitzig formulierten Begriffbestimmungen Dinge, die man sich schwerlich vorstellen kann. Aber in der heutigen Zeit kann man davon ausgehen, dass alles stimmt, was unwidersprochen der Welt erhalten wird. Interessant auch, dass der Begriff “Völkerbund” in seiner Betrachtung nicht erscheint.

Wer dem Wikipedia – Link inhaltlich nicht ganz bis unten gefolgt sein sollte, hier etwas Spezifisches für uns, die wir Deutschland sind:

2005 war die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast, ….[...].
2007 in Istanbul nahm Guido Westerwelle von der FDP teil
.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Wahlen zum 17. Deutschen Bundestag erst am 27. September 2009 stattfanden. Es ist zu vermuten, dass Westerwelle 2007 in Istanbul zum Aussenminister der sich am 27. September formierenden Koalition gekürt wurde. (Nachtigall,…)

Sehr aufschlussreich scheint mir auch die Teilnahme von Schröder, dem Gasverkäufer, im Jahre 2005 zu sein. Denn – siehe oben – s’Merkel war auch dabei. Sie haben sich sicher nicht nur ‘Guten Tag’ gesagt.
Man wird den Eindruck einfach nicht los, dass alles das, was heute politisch geschieht, bereits gestern in illustrem Kreis beschlossen wurde.
Eine nach Personen aufgeschlüsselte Teilnehmerliste verschiedener Jahre findet sich hier.

Der IDW hat in einem Recht: Der ‘Tatbestand’ der Globalisierung lässt sich nicht leugnen. Und Globalisierung heisst längst auch Russland und mindestens China, welches zur Zeit mit seiner Währung spielt, um den $ platt zu machen.
Die Bilderberger kommen offiziell nicht drumherum, diese Märkte einzuladen, sonst werden die BILDERBERGER eines Tages von denen eingeladen.

Spätestens nach Studium der weiteren Links sollte nun jedem klar sein, wer die wirkliche Weltregierung ist.

HEISE lieferte ein interessantes Szenario für 2010; bereits überholt!
denn:
Informativ auch diese sehr aufschlussreiche Berichterstattung von ‘Schall & Rauch’

Wer noch nicht genug hat und weiteres Wissen erwerben möchte, möge guggeln. Natürlich findet sich auch einiges an Schrott bei den Ergebnissen.
Der IDW wäre gut beraten, eine zweite Datenbank anzulegen: die der BILDERBERGER; damit träfen sie die ZWÖLF.

 

# FUFFZIG+plus

Written by admin on Oktober 19th, 2010
50plus

Ich habe im letzten Monat keine Länder bereisen können und nur wenige Schweinehunde in mir besiegt; denn dazu benötigt man einiges an ‘Kohle’, um Teilhabe an der Teilhabe zu haben.
Was ich allerdings in meinem Leben und natürlich auch im letzten Monat versäumt habe, war das Frühstücken von Politikern, diesen Clowns der besonderen Art, von den Politclowns der F.D.P., der CDU und der SPD/Grünen, den Etablierern der HARTZ IV – Gesetze, diesen Schwaflern von der Wichtigkeit der Alten und Erfahrenen.
Die CSU mit ihren nachgeplapperten sarrazinischen Geschwätz kann ich sowieso nicht mehr für voll nehmen.
Und seitdem die Ehefrau von dieser Karrikatur eines Verteidigungsministers auf RTL II gegen Kindepornos wirbt und per Live-Kamera Pädophile jagt und überführen will – auf ausgerechnet RTL II, liebe Leut’, dem Werbesender für “Ruf mich an” und “…ich mach’s dir am Telefon“, damit sich gewisse Typen stressfrei billig einen abzinkeln können, fällt mir zu dieser Partei und der zugehörigen freien Frau überhaupt nichts mehr ein. Nur noch: PFUI! Für Kohle machen gewisse Leute scheinbar fast alles.

Sie schämen sich nicht, diese Politclowns, die Bezeichnung 50plus zu verwenden, die im Besonderen Einzug in den Arbeitsämtern (ich wehre mich gegen die Clement’sche Erfindung “Agentur”. Diese ‘Umfirmierung’ hat nur eine Menge Geld gekostet hat; sonst hat sie nix, aber auch gornix gebracht!) gehalten hat. Der Plan “B” sozusagen für die Menschen, die arbeitslos wurden und älter waren als 50, um dann nach einem Jahr in die Hartz IV – Falle zu rutschten.

Sie schämen sich nicht, diese Politclowns, die Rentner in ihre Gedanken mit einzubeziehen, denen von ihrer Rente nach 40-jähriger qualifizierter Arbeit nicht mehr bleibt, als der Hartz IV – Satz, weil der Partner ab stolzen 50plus keine Arbeit mehr gefunden hat.

Sie schämen sich nicht, diese Politclowns, das Wissen der Alten zu preisen – wohl wissend, dass die Alten eigentlich abserviert sind, und dass ihnen am Arsch vorbeigeht, wie ein Alter dahinvegetiert, weil durch die “Rente mit 67″ noch höhere Abschläge zu erwarten sind, als die läppische fast 20 %-ige Reduzierung, wenn einer mit 60 die Schnauze voll hat von der Demontage des Sozialstaates und Abschaffung der Sozialen Marktwirtschaft.

Als ich diesen Artikel schrieb, lief im Hintergrund auf dem WDR 2 die Sendung “MONTALK” mit Müntefering, dem Heuschreckenkiller. Ich spürte förmlich, wie er schwebte, untertänigst frug der Reporter und formlos arrogant erschienen mir die in Erz gegossenen Dogmen, an deren Stelle ich Antworten erwartete.

Für heute habe ich genug!
 

# Hermann Scheer

Written by admin on Oktober 15th, 2010
hermann
ein ehrenwerter Politiker ist gestorben
ihm werde ich ein ehrendes Gedenken bewahren

Veits ‘Nachruf’

 

# tutti controletti

Written by admin on September 1st, 2010

Ich hab’s irgendwo gefunden – ich weiss nicht mehr wo. Der Kopf, der sich das ausgedacht hat, ist ein grosser.
Ich würde ihm meine Ehrerbietung erweisen…; hier seine Gedanken:

Alles sei unter Kontrolle. Auch steht für jeden Bürger fest, dass in Bezug auf die wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit keinerlei Handlungsbedarf besteht, da ebendiese Institutionen schon einspringen werden und “ja ohnehin an den Lösungen arbeiten”. “Es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, bis “alle Probleme” gelöst sein werden” ist deren Devise. Auch denken die Bürger, daß es ihnen noch nie so gut ging wie heute, dass sie noch nie freier gewesen wären, dass sie noch nie so viele Rechte und noch nie einen so großen Wohlstand gehabt hätten. Somit ist für den Bürger klar, er hat nur seine Position im System zu erfüllen und alles werde gut.
Doch es gibt auch solche Bürger, die sehen, dass nicht alles in bester Ordnung ist. Diese in der Gesellschaft gern gesehenen und von den Medien des öfteren als die großen Vorbilder gepriesenen Individuen möchten “mehr tun”, sie möchten sich “engagieren”, möchten “sozial tätig” sein, möchten “helfen”. Sie sind diejenigen, die im Gegensatz zu allen anderen, die “nur” ihrer Arbeit nachgehen, “ehrenamtlich” “darüber hinaus” noch in
verschiedenen Institutionen tätig sind: bei der “Caritas”, bei den “Tierschützern”, bei “Greenpeace”, beim “roten Kreuz” oder als “Entwicklungshelfer in Afrika”.
Die restlichen Bürger können diese angesichts ihres Einsatzes nur bewundern – doch auch sie “tun “etwas”". Sie “spenden”. Sie spenden für “die Armen”, für “die Notleidenden”, für “die Kriegsopfer, für “Nachbar in Not” usw..
So können sie nachts wesentlich besser schlafen, da sie ja “wissen”, dass sie “etwas” getan haben. Der Bürger weiß, dank “Gentechnik”, “Biotechnologie”, “Computer”, “New Economy”, “Functional Food”, der “neuen Technologien” und so weiter wird es diese Probleme in naher Zukunft nicht mehr geben. Es müssen mehr Nahrungsmittel produziert werden und bessere Agrartechnologien entwickelt werden, sonst kann man das Welthungerproblem nicht lösen, ist sich der Bürger sicher.
Er sieht und hört in den Medien, wie emsig die internationalen Institutionen und “die Wissenschaft” an den Problemen arbeiten und hofft daher auf eine bessere Zukunft, auch für die Menschen in den Entwicklungsländern. Die Gentechnologie z. B. wird in seiner Meinung auch das leidige Problem der “vielen” “genetischen” Krankheiten lösen, auch “Krebs”, “Aids” und andere Krankheiten werden damit in Zukunft besiegt werden. Auch die Autoindustrie entwickelt “in der Zwischenzeit” “treibstoffsparende Autos” mit “Katalysatoren”, die “helfen”, die Umwelt rein zu halten und weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen.
Er ist sich hundertprozentig und unerschütterlich sicher, die besten und nur die besten Technologien werden von der Wissenschaft eingesetzt, um die Menschheit in eine gute Zukunft zu führen, doch er weiß aus den Medien auch, dass man hier Kompromisse schließen muss. Entweder – oder, beherrscht sein Denken. Entweder Auto oder Radfahren, Atom oder kein Strom, Arbeit oder gesellschaftliches Abseits, Kapitalismus oder Kommunismus, Demokratie oder Diktatur, das sind die Alternativen, die er kennt und keine anderen.
Wenn es z. B. etwa bessere, umweltschonendere, technologisch fortgeschrittenere Fortbewegungsmittel als Autos mit Verbrennungsmotoren gäbe, so ist er sich unerschütterlich sicher, dann wären diese schon längst eingeführt, denn dann “hätten wir es ja “schon längst, das ist doch klar”".
Kopfschüttelnd verfolgt er dabei die gelegentlichen Meldungen von “freier Energie Technologie” und grinst blöde vor sich hin, wenn er solches auch nur hört, denn er ist ja umfassend “gebildet” und “weiß” ja, so etwas kann nicht funktionieren, schließlich verfolgt er des öfteren im Fernsehen die anstrengenden Versuche der Autoindustrie und der Wissenschaftler, Wasserstoffmotoren u.ä. zu entwickeln und wie mühselig und höchst kompliziert das doch alles eigentlich ist. Jeder kleinste Erfolg muss teuer erkauft werden, und Wissenschaftler erklären die Problematiken genau und vertrösten auf die Zukunft. “In 10 Jahren werden wir……dann haben wir die technischen Voraussetzungen…….dann können wir eine Masseneinführung dieser Technologie in Angriff nehmen…..vorerst sind unseren technischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt….wir haben das Potential ausgeschöpft….usw.. Aufgrund all dessen steht der “gute Staatsbürger” grundsätzlich auf dem Standpunkt, dass “diese Freie Energie Technologie Spinner besser “was vernünftiges” arbeiten” sollten. Er weiß, dass deren Betätigung “sinnlos” und “keine Alternative” ist, denn die Wissenschaft hat vor vielen Jahrzehnten ja beschlossen, dass es freie Energie Technologie, die er ja locker und nebenbei mit dem Perpetuum mobile gleichsetzt, nicht gibt.
Für ihn sind diese Leute daher (esoterische) “Spinner”, “Mystiker”, abgehobene und weltfremde Querköpfe, die besser eingesperrt oder eingespart gehörten, damit sie “keinen Schaden” anrichten können. Er hingegen “weiß”, er macht mit seinen Spenden, mit seinen “sozialen Aktivitäten”, mit seinem “Engagement” das eindeutig Richtige. Und das ist ihm auch durchaus sein Geld wert, im “Kampf” gegen diese “Probleme”, “Bedrohungen” und gegen diese “Krankheiten” u.a.. Er sieht, wie die Wissenschaft “kämpft”, und unbewusst möchte er sie in diesem “Kampf” “unterstützen”, für die richtige Seite, im Kampf für “treibstoffsparende Autos”, “effektivere Medizin”, “bessere Schulausbildung” usw., es könnte ja auch ihn selber “mit all diesen Problemen” einmal treffen.
Diesbezüglich hat der Bürger also durchaus “Problembewusstsein” und aus einer “rationalen”, “logischen” und “grundvernünftigen” Sicht “kann er ja nur Recht haben”, das “weiß” er.
Was jedoch “die Wirtschaft” betrifft, so ist sich der Bürger bewusst, die ist “zu kompliziert”. “Solche Dinge” übersteigen sein Fassungsvermögen. Daher überlässt er das besser den Fachleuten. Diese haben den Durchblick. Dass die Währung stabil bleibt, dass es keine größeren Finanzkrisen geben kann, steht für ihn fest. Heute ist die Welt “vernetzt”, so etwas “wie früher” gibt es nicht mehr, “diese Zeiten sind vorbei”, “Friede, Freude, Eierkuchen”, davon ist er felsenfest überzeugt. Daher legt er seine Vermögensplanung lieber in die Hände von “Experten”, die ihm Aktien, Fonds, Versicherungen etc. verkaufen, für eine “sichere Zukunft”. Diese vermehren sein Geld ohne sein Zutun, doch er weiß auch, dass das auch mit Risiko verbunden sein kann, weil es so mancher Bankberater ihm (noch) mitteilt. Lässt er sein Geld jedoch bei der Bank liegen, so ist er “auf der sicheren Seite”, weiß er, es kann ihm nichts passieren. Schließlich gibt es ja den “Einlagensicherungsfonds”. Er bekommt also “garantiert” sein Geld zurück, “was auch immer” passiert. Außerdem steigen Aktien “langfristig”. Man darf “nur nicht verkaufen”. So wird man “automatisch reich”. So folgt er den Ratschlagen der Experten, und sein Geld fließt dahin, wo es am “produktivsten” “arbeitet” – also in die Entwicklungsländer, in Billigarbeit, Kinderarbeit, Ausbeutung, Kriegswirtschaft, Blut und Tränen.
Die Folgen sind Outsourcing, Lohndumping, Stellen- und Sozialabbau, Mord. Doch davon ahnt er nichts, will er auch partout und unter keinen Umständen etwas wissen, denn “das” geht ihn nichts an, damit will er “lieber” nichts zu tun haben. “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß”. Solange nur die Rendite stimmt, ist ihm egal, was “die Experten” mit seinem Geld machen. Ansonsten geht er auf die Barrikaden, der Herr Nachbar darf um keinen Preis der Welt mehr Rendite erzielen als er, sonst würde er ja “danebenstehen”, sonst wäre er “der Dumme”. Er kann nicht ertragen, wie andere finanziellen Erfolg haben und er nicht. Denn dann geht er sofort auf die Barrikaden und mutiert zum geldgierigen Tier, das um der Rendite willen an den Lippen des “Finanzberaters” hängt, jedes Wort einsaugt wie ein Verdurstender einen Tropfen Tau und sich jede noch so risikoreiche wie schwachsinnige Anlage andrehen lässt, wie z. B. “China Prosperity”, “DER” “Fonds” für den “erfolgreichen” Anleger (Klorollenhersteller in China).
Er wundert sich nur, warum ihm in der Wirtschaftswelt ein immer rauherer Wind um die Ohren pfeift, warum der Arbeitsdruck immer mehr ansteigt, warum seine Kollegen entlassen werden, warum ganze Abteilungen ins Ausland verlegt werden, wieso die Welt immer “härter” zu werden scheint. Er versteht es einfach nicht und schüttelt den Kopf. Eigentlich ist er ja gegen die “Globalisierung”, aber “andererseits” läßt sich “der Fortschritt” “ja nicht aufhalten”. Nur ein grenzenlose Wirtschaftswelt ist eine freie Welt, so weiß er aus den Medien, wenn nicht bewusst, dann zumindestens unbewusst. Auch dafür müssen Opfer gebracht werden, auch das ist Teil des Fortschritts. Manches mag ihm zwar nicht gefallen, doch letzten Endes geht es ihm hier, “in der goldenen ersten Welt”, ja immer noch hunderttausend Mal besser als den armen Menschen in den Entwicklungsländern, die er täglich immer und immer wieder im Fernseher vor sich hinsiechen, leiden oder verhungern sieht. Daher beißt er die Zähne zusammen und sagt sich vor “Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit”. Sinngemäß also “Arbeit macht frei”, er kann sich nur nicht richtig so daran erinnern, wo er diesen Satz zum letzten Mal gehört hat. Das Heer der Arbeitslosen bestärkt ihn in dieser Ansicht und versetzt die Arbeitgeber in höchstes Entzücken. Lohndrücken und Arbeitsvertrag-Drücken fällt da schon leichter, auch “interessante” Arbeitsverträge, die vormalige Arbeitnehmer in “Selbständige” verwandelt, sind “beliebt”.
Wenn ihm der Arbeitsdruck und “das Leiden” dann doch zu groß wird, dann “flieht” der Bürger in “seine kleine Welt”, “My Home is my Castle”, denn “er muss sich ja auch einmal etwas gönnen”. Er “gleicht” den Verlust seiner persönlichen Freiheit mit Konsumgütern aus. Das Konzept “Freiheit” hat er ja schon lange ad acta gelegt, von einigen “aufrührerischen Momenten” am Beginn seines Arbeitslebens abgesehen, aber das war ja eh nur das übliche “jugendliche Rebellentum”. Und überhaupt gewöhnt man sich ja an alles, wenn man nur lange genug in der Scheiße sitzt, merkt man es nicht mehr. Doch irgendwie ahnt er dunkel und weit entfernt, eigentlich geht ihm ja etwas ab, etwas wichtiges, nur was? Um das zu verdrängen, verbringt er seine Freizeit mit dem Konsumieren von Drogen, Alkohol, Zigaretten, Essen, Sex, Pornografie, Gewaltfilmen, Fernsehen, mit Talkshows, Einkaufen, Handytelefonieren, Auto kaufen oder vorführen, etc.. Das “verschafft” ihm den “nötigen Ausgleich”, er muss sich nämlich “ablenken”, vor allem von sich selbst und dem Sinn des endlosen Produzierens und Konsumierens.
Zur Ruhe kommen hieße ja nämlich, mit Problemen konfrontiert werden, von denen er nichts wissen will. Mit sich selbst kann er ja schon überhaupt nichts anfangen, deswegen hat er regelrecht Angst davor, mal aus seinem hyperaktiven Treiben herausgerissen zu werden und in die Lage zu kommen, nachdenken zu müssen. Zudem lebt er durch Ablenkung und Ersatzbefriedigungen wie o.a. seinen “Freiheitsdrang” aus. In Film und Fernsehen projiziert er sich selbst auf den Hauptdarsteller und erlebt dessen Abenteuer als seine eigenen Abenteuer.
Dazwischendrin konsumiert er Subliminalwerbung und wird reizüberflutet durch kurzgeschnittene im Sekundentakt wechselnde “Clips”, “Infopanels”, “Sound Effects” und ähnliches. Dass all diese auf ihn auch nur den geringsten Einfluss haben sollten, lehnt er generell ab. Er schließt es von vornherein aus. “Ich tue, was ich will”, ich bin “mein eigener Herr”, sagt er mit überzeugter, fester Stimme. Ich bin ich und sonst niemand. Dass es eine Tatsache ist, dass bei einer Wahl nach 10% der ausgezählten Stimmen die restlichen 90% der Bevölkerung mit 95%iger Sicherheit (anders ausgedrückt mit maximal +/- 5% Abweichung von der dann real eintretenden Stimmverteilung nachdem alle Stimmen ausgezählt wurden) vorhergesagt werden können, “glaubt” er entweder nicht, “misst dem keine besondere Bedeutung zu” oder hält es für “Zufall”. Oder er glaubt oder besser gesagt nimmt es zur Kenntnis, macht sich aber eigentlich keine tieferen Gedanken dazu. “Es ist halt so, na und?” Mathematik ist aber auch nicht jedermanns Sache und überhaupt hat er dort in der Schule eigentlich nie aufgepasst. Dennoch glaubt er ernsthaft, er habe “eine freie Meinung”. Auch glaubt er an “Pressefreiheit”, “Meinungsfreiheit” und an die “Demokratie”. Vor allem die freie Presse und der freie Buchhandel ist eines seiner Lieblingsthemen, “irgendwie” “weiß er” “die sind “ganz” wichtig”. “Irgendwo” hat er das “schon mal” gehört. Dass er aber nie oder nur sehr selten ein Buch liest, und wenn, dann höchstens “Harry Potter” (= Anleitung zum Okkultismus, auch schon für die Kleinsten!) oder “Loveboat”, scheint ihn nicht sonderlich zu stören. “Man hat “Wichtigeres” zu tun”. “Der Lack hat schon wieder einen Kratzer”, “Die Fernseher einen Strich”, “Der Computer spinnt”, Die “Dachrinne tropft”, “Ich muss jetzt Big Brother sehen” etc..
Seine Zielvorstellungen und seine Vorstellungen vom “sinnvollen Leben” reduzieren sich im Kern auf Produzieren und Konsumieren, auf das Erschaffen und Vernichten von Gütern und Dienstleistungen. Auf das Arbeiten und auf die Kompensation des Leidensdruckes der Arbeit durch Luxus, Bequemlichkeit, Ablenkung etc.. Als Motivation und für ihn “erstrebenswerte” Zielvorstellung kommen ihm dabei die zahlreichen Bilder über Luxus und Wohlstand in den Sinn, die er zu Millionen im Kopf hat. Er “weiß”, wenn er “das alles” “erst” hat, “dann” ist er “wirklich” “glücklich” und dafür muss er sich anstrengen, dafür lohnt sich “die Arbeit”. “Irgendwann”, so glaubt er, “erreicht” er “es” “auch”. Leider machen ihm wirtschaftliche Zwänge immerzu einen Strich durch die Rechnung, was er mit rücksichtsloserem Vordrängen in der Ellenbogengesellschaft und “intelligenten Taktiken” oder puren Egoismus “kompensiert”, denn “von nichts kommt nichts”, “ohne Fleiß kein Preis”, “zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen”. Leider macht ihm auch die Gesundheit zu schaffen. Der Arzt meinte, er solle nicht so “fett” essen, nicht so stark würzen etc., doch er weiß, einmal sagen die dies, einmal das.
Heute sagen sie, Milch ist gut für die Knochen, und morgen schon sagen sie dass Milch Osteoporose auslöst. Man kann sich eben auch dort “auf nichts verlassen”, das ganze ist “viel zu kompliziert”, also überlässt er das Kapitel Gesundheit eben “den Fachleuten” wie Ärzteschaft oder Pharmakonzernen. “Die Ärzte” werden seinen Körper schon “reparieren” wie ein Klempner den Wasserhahn, denn “dazu” sind sie “ja schließlich” da. Auf sein “richtiges Essen” braucht er also nicht verzichten, “die” sorgen schon dafür, dass es ihm “gut geht”. Notfalls legen sie einen Bypass, das zahlt dann die Krankenkasse. Ist zwar nicht billig, aber er hat ja “so lange” eingezahlt, “jetzt will er auch was dafür bekommen”. So geht es auch mit seiner Gesundheit ständig und immer weiter bergab, trotz der “Fortschritte” der Medizin und aller tollen neuen “Technologien”, trotz aller “Wunderpillen” und “Innovationen”. Von Alternativmedizin will er nichts wissen, da “wirft man nur sein Geld hinaus” und überhaupt ist das “wissenschaftlich nicht anerkannt” und “Abzockerei”. Heilpraktiker = Quacksalber, neulich gehört in “Medizin aktuell”. Ich bin voll informiert!. Die Magnetmatten- und Glaspyramidenverkäufer sollen bleiben, wo der Pfeffer wächst.
So läuft und läuft er bis zur Pension, wenn er diese erreichen kann, wie ein Hamster in der Tretmühle oder die Ratte beim Rattenrennen. Der Kilometerzähler der Hamstermühle bzw. der Kilometerstein am Straßenrand der Rattenstrecke ist sein Antrieb und seine Motivation, “so weit” ist er “schon gekommen”, hat er es “gebracht”.
Andererseits aber macht er sich immer noch Hoffnung, dass er “es” doch noch erreicht, “die Hoffnung stirbt zuletzt”. Die, die von vornherein der Meinung waren, dass es in dieser Gesellschaft in diesem System unglücklicherweise nur den Reichen vergönnt ist, in Saus und Braus zu leben und “alles” zu haben, die “linken Terroristen”, “Anarchisten”, “Steinewerfer” usw., für diese hat er nur Verachtung übrig. “Das sind Parasiten der
Gesellschaft die nichts arbeiten, nur herumgammeln, morden, klauen und stehlen und dem Staat viel Geld kosten, wenn sie protestieren gehen und deren Weltbild, hah, das verdient den Namen ja nicht mal. Und deren Theorien… – wissenschaftlich ja nicht anerkannt und jeder Wirtschaftsfachmann kann darüber nur lachen. Die sollen gefälligst was arbeiten und wenn sie nicht wollen, dann muss man sie eben zwingen (Zwangsarbeit).
Denen gehört jede Unterstützung gestrichen (sollen verhungern) oder gleich einsperren (KZ)” [Anm.: Solche wie die Tute Bianche]. Gute, fleißig arbeitende, völlig verdummte und extrem oberflächliche Mittel- (oder darunter) standsignoranten wie Zlatko hingegen verdienen Respekt. “Deutscher Fleiß und deutsche Gründlichkeit” – “Arbeitet und denkt nicht, denn Arbeit macht frei”. Insgeheim ein Vorbild, man sieht ja, Zlatko hat es zu “etwas” gebracht. Wenn solche wie Zlatko es schaffen können, dann kann er es doch auch. “Man sieht, auch als ignoranter, unwissender Vollidiot kann man es durchaus zu etwas bringen” ist die tolle Botschaft, die aus den Flimmerkästen im Halbschlaf des Alphawellenrhythmus in die Gehirne einsickert, ebenso wie Botschaften wie “nichts wissen macht auch nichts”, besser “nichts wissen und gut leben”. Zudem “sieht man”, “macht es ja nichts”, “überwacht zu werden”. Man kann “auch so” “gut” “leben”. “Hauptsache mir geht’s gut”.
Wie beruhigend, dass die Erkenntnisse der überaus erfolgreichen Psychohygiene und Gleichschaltung aus dem dritten Reich sowie die Erkenntnisse der gesamten psychologischen Forschung bis heute dazu benutzt werden, den Bürgern über den Volksempfänger und neuerdings auch schon über ELF Sendeanlagen (man geht mit der Zeit!) nach allen Regeln und Möglichkeiten der Kunst derart vorteilhafte Ideologien und Ideen in den Kopf zu hämmern, oder besser gesagt, still und leise einzuflößen – jeden Tag hundertmal jenes Sätzchen und dann wieder dieses Sätzchen und dieses Bild und diese Botschaft und alles schön subliminal und still und leise.
Macht im Jahr x-tausend Manipulationen …..und nach x Jahren x zehntausend USW…… und irgendwann hat man die Bürger zu völlig verblödeten, oberflächlichen Ignoranten modifiziert, die strebsam Arbeiten, die Klappe halten und das noch ernsthaft für “das Leben” halten und sich artig bedanken, wenn sie einmal im Jahr Urlaub machen können, Billigurlaub in Griechenland, “zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit”, wie es im Gesetz
heißt.
Der Lebenssinn? – Funkstille, Rauschen im Äther – . Generell beschäftigen sich die Bürger lieber nicht mit Fragen “wie diesen”, mit Fragen über das Leben oder den Tod oder dem Sinn des ganzen wahnsinnigen Treibens, solange es sich irgendwie verdrängen lässt. Insbesondere die Frage nach dem (Lebens-)Sinn ist irgendwie unangenehm, nur warum, das scheint der Bürger nicht so genau zu wissen. Aber ansonsten “weiß er ja eigentlich alles”, er ist “umfassend gebildet”, “Fernsehen bildet” ja bekanntlich. Er hält es daher auch nicht für nötig, sich “darüber hinaus” noch zu informieren, das ist ja auch “nicht nötig”, er “”weiß” ja “schon” “alles”". Und er “weiß” auch, dass er alles “weiß”. Zumindest “das Wichtige”, das, was man “zum Leben” braucht, das, was aus den Medien stammt. Doch gegenüber den Medien hat er keine Vorbehalte, denn die “decken ja auch auf” und “verändern damit die Welt” positiv, bringen die “schonungslose Wahrheit”. Nur bei Prinzessin Diana vergoss er eine Träne. Die bösen Paparazzi! Die arme Prinzessin!
Die Wahrheit ist das, was alle glauben. Außerdem ist nicht wahr, was nicht wahr sein darf. Dazu gehören unter anderem auch Dinge wie diese “Hypothesen” von der Umverteilung von arm nach reich durch “die Zinsen”, mit denen sich der Normalbürger entweder gar nicht oder nur äußerst oberflächlich beschäftigt. Wie ein Reicher leistungslos immer mehr Geld bekommt und jede Nacht während er schläft Geld “erwirtschaftet”, für das er selbst monatelang arbeiten muss, das ist für ihn “ein Mysterium” der “hochkomplexen Wirtschaft”, ein “unlösbares” “Paradoxon”. Ungerecht findet er es “ja eigentlich”, aber die Welt der Reichen ist “sowieso” für ihn “unverständlich”, damit hat er “nichts am Hut” und eigentlich ärgert es ihn, sich “darüber” Gedanken zu machen, daher macht er sich “lieber” keine. Er “wundert” sich nur, “woher” die das Geld bekommen.
Er lässt jedoch bald schon davon ab, diese Frage weiterzuverfolgen, denn “das” “ist “eben” zu kompliziert”. So “wundert” er sich dann auch, warum die Staatsschulden vorne und hinten explodieren, wieso die Sozialleistungen vorne und hinten gekürzt werden und er immer mehr Geld “an den Staat” verliert. Laut ruft er “Steuersenkung!” oder die “Lohnnebenkosten” sind zu hoch! Am selben Tag tritt im Fernsehen ein Multimillionär von einem Politiker ans Rednerpult und brüllt mit klarer, fester, schneidender Stimme:

“Fusionen bringen Arbeitsplätze!!!
Wir müssen rationalisieren!
Der Staat hat sich nicht mehr in die Wirtschaft einzumischen!
Die Überregulation muss ein Ende haben! Lasst uns den Staatsinterventionalismus zu Grabe tragen!
Der freie Markt garantiert den Wohlstand!”.
Alle klatschen. Dann fühlt auch er sich besser – es gibt halt noch die “Ehrlichen, die “Guten”, und für einen Moment fühlt er sich erleichtert von seiner Wut “auf die bösen Nichtstuer und Sozialschmarotzer”, gerade so, als ob er noch jung wäre und die Katze am Schwanz gezogen hätte. Der hat es denen gegeben, Recht hat er, die sollen “bloß arbeiten”!
Angesichts seiner Überforderung mit “solchen” Dingen geht er dann dazu über, die “bösen” Ausländer anzugreifen. Oder auch die Politiker, die “bösen Konzerne”, die “verdammten Sozialschmarotzer”, die “”überhöhten”" Sozialausgaben”, die “ständig kranken Hypochonder”, die “”verwöhnten” Leute, “denen es viel zu gut geht”".
Nichtsdestotrotz hat er immer noch genug Geld, um “mobil” zu telefonieren, auch für die ISDN Standleitung hat er noch Geld, “denn die braucht man”, schließlich schreibt er dann und wann lustige 1,5 Kilobyte große Emails an seine Freunde bzw. lädt sich Pornos aus dem Internet herunter. Gerüchten, dass man beim Handytelefonieren sein Gehirn mit krebserregenden Wellen bestrahlen könnte, traut er nicht über den Weg. Diejenigen, die solche Thesen verbreiten, hält er für “Spinner”, für “Leute, die von Technik nichts verstehen” oder für “zarte hypochondrische Mimosen, denen es “eben” zu gut geht” oder die “zu wenig” arbeiten, so dass sie auf “so dumme” Gedanken kommen. Richtige Techniker können darüber nur lachen! Überhaupt ist das alles erstunken und erlogen und beruht “einzig und allein” auf dem “Placeboeffekt”, denn negatives Denken schadet ja bekanntlich, das sieht man ja.
Kaum ist so eine Antenne mal auf dem Dach (auch wenn die Leute nichts davon wissen), klagen schon einige (die Elektrosensiblen, aber das ist natürlich erfunden) über Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Depressionen, Unruhe und die Krebsrate steigt, “auf wundersame Weise”. Natürlich kann dazu “keine kausale Verbindung” hergestellt werden, denn Strahlung schadet bekanntlich nicht, wenn sie nicht stark genug ist, um das Gewebe zu erhitzen. Das ist bekanntlich der neueste wissenschaftliche Stand, zweifelsfrei bewiesen.
Die “Wissenschaft” alias “die Mobilfunkbetreiber” haben das “zweifelsfrei” mittels “großangelegter” “repräsentativer” “Studien” bewiesen. Jeder, der etwas anderes sagt, ist also ein Dilettant, denn nichts ist unangreifbarer als die ehrliche, unbestechliche und stets ausschließlich der Wahrheit verpflichtete Wissenschaft.
Dass sein handyvertelefoniertes Geld “nebenbei” für den Ausbau einer totalitären Überwachungsinfrastruktur eingesetzt werden könnte, mit der letztlich jeder Bürger in der Zukunft kontrolliert werden wird, interessiert ihn eigentlich nicht wirklich. “Na und? Was juckt es mich wenn die mehr wissen als ich über mich selbst”.
Überhaupt sind solche “Szenarien” “Fantasien” von “Spinnern”. Wir leben ja in einem “freien Land” und nichts gilt höher als die “individuellen Rechte”. Auch die großflächige Bestrahlung der Bevölkerung, Kinder, Alter, Kranker und Schwacher sowie der Tier und Pflanzenwelt mit Krankheit-, stress- und krebsauslösenden Wellen sind alles haltlose Phantastereien.
“Kristallklare Sprachqualität” geht “nun mal” vor. Man muss “für den Fortschritt” Opfer bringen und wenn diese auch noch so groß sind, das ist so wie in der Medizin, wo inzwischen offensichtlich Verrückte ungestraft Frankenstein – Ersatzteillager anlegen können – das ist eben Fortschritt. Nur so kommt die Menschheit weiter. Die Kirche kann dazu nur überzeugt sagen: “Seid glücklich und vermehret euch” (auch in der Dritten Welt). Schwach werden “Eingriffe in die Keimbahn” kritisiert, leider weiß dort aber anscheinend keiner, was die Keimbahn ist, denn mit Dingen, die unter dem Gürtel liegen, wollen die ehrenwerten violett gekleideten Eminenzen auf ihren Geldbunkern, Schlössern und Kunstschätzen aus dem zweiten Weltkrieg und jahrhundertlanger Ausbeutung, Massenmord, Verdummung und Völkervernichtung (und vieler vieler anderer Dinge mehr) wohlweislich nichts wissen, denn sie sind zu “höherem” verpflichtet und viele schweben abseits von der realen Welt in selbstgewählter Klausur und philosophieren über kirchentheoretische Fragen. Ansonsten geben sie sich “säkularisiert” und weltoffen, insbesondere in unstrittigen Punkten, wie zum Beispiel dem Telefon.
So macht es nichts, wenn Kirchtürme in Mobilfunkmasten umfunktioniert werden, denn das Telefon ist das Telefon und ganz eindeutig nichts Böses. Außerdem findet sich in der Kirchenbibliothek seltsamerweise kein Buch über Handystrahlung, woraus sich in zwingender Notwendigkeit die Schlussfolgerung für die Kirche und ihre weisen, sich immer gewählt ausdrückenden Vertreter ergibt, dass daran nichts schädliches liegen könne und der Teufel sicherlich nichts mit dem Telefon zu tun hat. Überhaupt ist es sehr bequem, wenn sich die Landbarone und Lehnsherren auf ihren Schlössern auf diese Art und Weise verständigen und miteinander streiten können – siehe einen gewissen Bischof Kurt Krenn – welcher die Kirche in einige verfeindete Gaue gespalten hat, die sich gegenseitig vorwerfen, nicht fromm und päpstlich genug zu sein bzw. die sich uneinig sind, wie sie sich angesichts des wütenden Ansturms von schwarzen Schafen, die es wagen, die Sexualität zum Thema zu erheben (=Gotteslästerung, die mit dem Feuertod bestraft werden muss, was aber leider nicht mehr so einfach ist wie vor einigen Jahren), verhalten sollen.
Doch zurück zu fortschrittlicheren Themen und zu unseren guten, edlen, noblen, gebildeten, intellektuellen “Bürgern”. Auch im Internet verhalten sich diese genauso fortschrittlich wie anderswo. Der Bürger hat es sich zur “guten Gewohnheit” gemacht, mit seiner richtigen IP Adresse auf den einschlägigen Seiten zu “surfen” und hat auch immer den Hotkey bereit, um den Bildschirminhalt verschwinden zu lassen, falls zufälligerweise Gott oder seine Frau durch die Türe tritt, denn man muss auf alles vorbereitet sein und wir wollen das jüngste Gericht ja nicht vorzeitig starten lassen. Auch füllt er wahrheitsgemäß alle Fragen in diversen Formularen, die meistens mit intelligenten, aber auch diskreten Fragen, wie z.B. nach den ersten 4 Ziffern der Kreditkartennummern (bei Lycos zu bestaunen) aus, und seien sie wie gesagt auch noch so dämlich oder privat, schließlich macht es ja nichts, wenn “die Firmen” oder “sonst jemand” “alles” über ihn wissen, so bekommt er “wenigstens” die “Mails”, die seinen vorrangigen Interessen (Männer: Fußball / Autos, Sex, und der Rest; Frauen: Klamotten, Diamanten, Parfüms, Luxus, mächtige Männer (genetisch bedingt!) (auch wenn sie hässlich sind), und zuletzt Sex, was die Männerwelt EXTREM freut) entsprechen oder die “richtigen Magazine”.
So wird über ihn in einem Militärbunker in den USA ein vollständiges Datenprofil angelegt mittels militärischen, hochentwickelten Programmen (Echelon – Projekt), die von den besten und hochbezahltesten Fachleuten auf diesem Gebiet entwickelt wurden. Diese ermitteln mittels auf Computerprogrammen basierender künstlicher Intelligenz und raffinierten Vergleichsmethoden Daten über ihn und dann wird, unter Einbeziehung einer größeren Anzahl weiterer Daten, wie z. B. Handy oder Kreditkartenbewegungsprofilen oder Geheimdienstdaten, ein exakt zutreffendes Profil über ihn erstellt, das dann in die Rasterfahndung gegen “Systemkritiker und andere Terroristen” mit einfließt. So können Systemkritiker von “guten Bürgern” “wie ihn” separiert werden, deren “mit Sicherheit” “finstere Pläne” vereitelt und diese “Terroristen” “endlich unschädlich” gemacht werden, damit er sich nicht mehr vor ihnen zu fürchten braucht; denn er sieht ja regelmäßig Aktenzeichen XY und ist daher “voll” informiert.
So geht die Abwärtsspirale für unseren guten Staatsbürger weiter, und je schlimmer die Zustände werden, desto mehr wird er radikalisiert, er geht zu den Nationalsozialisten, den Linken, den Grünen, den Kommunisten oder zu den Okkultisten oder gar zu den Schwarzmagiern.
Sein Nachbar, ein “ganz seltsamer”, redet in dieser Zeit vermehrt vom “kapitalistischen System”, von “Zinsen”, von “logischen Folgen” usw.. Er gibt ganz verrückte Sachen von sich und redet wirres Zeug, wie z. B. dass man jetzt sein Vermögen “richtig” anlegen sollte in Gold und Silber und besser keine langfristigen Verbindlichkeiten oder Versicherungen haben sollte. Natürlich kann der gute Staatsbürger darüber nur “milde lächelnd” den Kopf schütteln und vor sich hin grinsen…
Gold und Silber ist doch eigentlich kein “richtiges” Geld mehr! Und überhaupt, da hat man ja “überhaupt keine Rendite und kriegt keine Zinsen”, das Geld “faulenzt” sozusagen. “Mein Geld aber soll arbeiten!!!”
Über den Spinner sagt er: “Wie kann man bloß soooo dumm sein??” oder “Was es nicht alles für Leute gibt…”.. “Den Leuten geht es “eben” viel zu gut”.
Eines schönen Tages kommt dann eine Wirtschaftskrise und trifft ihn und “alle anderen” (bis auf die Superreichen und einige Vorbereitete), aus heiterem Himmel, “völlig unvorhersehbar” und völlig überraschend. Er verliert seine ganzen Ersparnisse, die Bank hat “zufälligerweise” geschlossen, die Währung ist hyperinflationiert, seine langfristigen Kredite (z. B. auf die Wohnung) und sonstigen Verbindlichkeiten platzen, sein Vermögen wird von der Bank zwangsgepfändet und seine Schulden bleiben hundertfach erhöht bestehen.
Damit verliert er “alles”, auch sein ganzes Weltbild von der glücklichen, reichen, schönen neuen Welt und so beginnt er zum ersten Mal in seinem Leben nachzudenken. Da erinnert er sich an seinen Nachbarn, diesen komischen Kauz mit den sehr sehr seltsamen Ansichten, über den er insgeheim immer gelacht hat. Er erinnert sich, warnte ihn dieser vor einiger Zeit nicht davor, er solle sein Geld bloß nicht in Aktien und Versicherungen anlegen, er solle schnellstens seine Schulden tilgen und besser Gold und Silber kaufen??

Ja, so war es doch! Der hat also davon gewusst! Der wusste es und hat mich nicht gewarnt, der ist jetzt reich geworden damit, und ich habe alles verloren!!!! So ein Dreckschwein!!!! Schnell beendet er seine theoretischen Überlegungen und schreitet mit den vielen anderen arg gebeutelten “guten Staatsbürgern” seiner Nachbarschaft zur Tat….., ….zum höchsten Glück der gesamten lebendigen Schöpfung und aller denkenden und fühlenden Lebewesen.

 

# STUTTGART 21

Written by admin on August 27th, 2010

“bekannt aus Film, Funk und Fernsehen”

oder

Wie vergeude ich um des Prestiges willen zig MILLIARDEN T€uronen gegen den breiten Willen der Bevölkerung

oder
Noch ein Bahnskandal!

40 Jahre habe ich im sogenannten ‘Ländle’ gelebt hat und oft habe ich es gesehen, dieses imposante Gebäude. Oft bin ich dort angekommen und abgefahren – seit meinem ersten Ankommen zum Wintersemester 1967. Und heute wohnen dort noch die Töchter und die vier Enkel.

Die Planung ist eine Schande für das Stadtbild und deren OB Schuster, der das Begehren von über 60′000 Bürgern ignorierte. Das ist “wahre Demokratie” im Sinne Filbingers und seiner Nachkommen, besonders dem vorletzten und sagenhaften Ministerpräsidenten Oettinger, der unter anderem die englische Sprache neu erklingen liess – mit dem sogenannten “Hot-Oeting-Potatoe-Cockney-Rhyming-Slang”.

Der geplante Umbau und bereits erfolgte Teil-Abbruch des Nordflügels ist eine städtebauliche Todsünde, die ihresgleichen sucht – abgesehen von den astronomischen Kosten, die bereits jetzt zu Beginn um ca. 20 % in den voraussichtlichen Kostenschätzungen überschritten werden.
Die Steine des Gebäudes wurden gestern bis spät in die Nacht brachial per Bagger abgebrochen, anstatt – wie vollmundig zugesagt und eigentlich unbedingt erforderlich aufgrund des Wertes der handwerklich behauenen massiven Muschelkalksteine – von Hand abgetragen.

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht in einem persönlichen Bericht ausser meinen Eingangsworten erklären, sondern für die wirklich Interessierten ein Konzentrat an Links anbieten:

Campact.de bietet ein sehr konzentriertes Info an, in dessen Verlauf die Proteste durch Mitzeichnung unterstützt werden können

Hier berichtet der eisenbahn-Fachjournalist Friedhelm Weidelich

Hier gibt es ein Livebild der HAURUCK-Aktion mit Ton – scrolle ein wenig hinunter unter das als erstes erscheinende Standbild

 

# Steuer gegen Armut

Written by admin on Juni 1st, 2010
Eine gute Idee – Die Steuer gegen Armut, aber nicht so, wie die Politik sie kassieren will, sondern die ATTAC sie immer schon fordert: Als Ausgleich für die Sozialkassen und Stützung des Sozialstaates

 

# ISRAEL

Written by admin on Mai 31st, 2010

ist ein heisses Eisen: Kritisiert man als Deutscher dieses Land, ist man bald als Antisemit stigmatisiert, allerdings von Menschen, die zwischen anti-jüdisch und anti-zionistisch nicht unterscheiden können oder wollen.

Was sich das Militär dieses Landes allerdings heute morgen 4 h Ortszeit geleistet hat, sprengt den Rahmen jeden Verständnisses.

Spezialeinheiten haben in internationalen Gewässern die sechs Schiffe des Hilfskonvois für GAZA mit Hilfe von Helikoptern geentert. Nach internationalem Recht ist das schlicht ‘Seeräuberei’!

Bei dieser Aktion sind mindestens 29 Tote auf Seiten der Schiffsbesatzungen und Mitfahrenden zu beklagen, wie die verhaltenen Nachrichten im Radio mitteilen.

“Bei aller Liebe” – dieses Vorgehen kann die internationale Völkergemeinschaft nicht dulden.

Teilweise fuhren diese Schiffe unter türkischer Flagge. Dazu ist zu bemerken, dass Türkei mit Israel ein relativ entspanntes Verhältnis hatte, die beiden Länder sogar einmal gemeinsame Seemanöver abhielten.

Massiv wurde die israelische Aktion von der türkischen Regierung kritisiert . Sie forderte ein Sondertreffen der UNO. “Wir verurteilen diese unmenschlichen Praktiken Israels scharf”, erklärte das türkische Außenministerium am Montag in Ankara. Der israelische Militäreinsatz stelle einen “klaren” Bruch gegen internationales Recht dar. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Er brach wegen des Vorfalls eine Südamerika-Reise ab. Die Türkei missbillige das als unmenschlich bezeichnete Vorgehen Israels scharf.

Seit langem verurteilt die EU bereits die GAZA-Blockade durch Israel als unnötig und kontraproduktiv.

Und unser Westerwelle äusserte wenigstens “Besorgnis”, teilte der WDR gerade mit.

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UPDATE

Pressemitteilung Attac Deutschland Frankfurt am Main, 31. Mai 2010

* Attac verurteilt Überfall israelischer Militärs auf Gaza-Hilfskonvoi
* Todesschüsse auf Zivilisten sind Bruch von Völker- und Menschenrechten
* Schicksal von Attac-Mitgliedern an Bord ungewiss

Als schwerwiegenden Bruch internationalen Rechts und als eine brutale Menschenrechtsverletzung verurteilt das globalisierungskritische Netzwerk Attac Deutschland den Überfall israelischer Kommandoeinheiten auf den humanitären Hilfskonvoi zivilgesellschaftlicher Organisationen für den Gazastreifen mit zahlreichen Toten und Verletzten.

“Wir sind entsetzt über die Angriffe der israelischen Armee auf die Menschen, die mit dem Schiff Hilfsgüter in das blockierte Gaza bringen wollten. Wir drücken unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Toten und mit den Verletzten aus. Unsere Gedanken sind bei den deutschen Attac-Mitgliedern an Bord, deren Schicksal zur Stunde ungewiss ist”, sagte Hugo Braun vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. An Bord eines der Schiffe befinden sich die beiden Bundestagsabgeordneten und Attac-Mitglieder Annette Groth und Inge Höger sowie der Völkerrechtler Professor Norman Paech, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac.

Attac erwartet von der deutschen Bundesregierung, dass sie diesen blutigen und rechtswidrigen Angriff auf Friedensaktivisten in internationalen Gewässern verurteilt und sich für die sofortige Beendigung der Blockade von Gaza einsetzt. Zugleich bringt Attac Deutschland seine Solidarität mit den Friedensaktivistinnen und -aktivisten in Israel zum Ausdruck, die schon am Morgen des Montag in zahlreichen Städten ihres Landes Protestaktionen begonnen haben. Am Wochenende findet eine zentrale Protestkundgebung in Tel Aviv statt.

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Die Blockade des Gazastreifens beenden

medico international verurteilt das israelische Eingreifen

Die Frankfurter Hilfsorganisation medico international verurteilt die israelische Militäraktion, mit der eine Solidaritätsflotte auf dem Weg in den Gaza-Streifen gestoppt wurde. „Das schockierende und blutige Kapern von Hilfsschiffen auf hoher See zeigt“, so Tsafrir Cohen von medico international, “dass die israelische Regierung im Rahmen ihrer Sicherheitsdoktrin bereit ist, jedes militärische Mittel anzuwenden und sich über internationales Recht hinwegzusetzen.” Dies sei eine dramatische und gefährliche Entwicklung, so Cohen, die nur durch internationale Maßnahmen gestoppt werden könne. Dass mit Sicherheitsbegründungen humanitäre Hilfe angegriffen werden kann, stellt eine Zäsur im Umgang mit internationaler Hilfe dar. Eine solche dramatische Eskalation hätte nicht stattgefunden, gäbe es nicht die israelische Blockade des Gaza-Streifens, über deren Folgen immer weniger nach außen dringt. Die israelische Abriegelung des Gaza-Streifens geht im Juni 2010 ins dritte Jahr. Seitdem hat die Armut in Gaza sprunghaft zugenommen.
Mittlerweile sind 80% der Menschen von der internationalen Hilfe abhängig. Unternehmen und Farmen mussten ihren Betrieb einstellen und Arbeiter entlassen. Das Ausfuhrverbot hat die Bauern hart getroffen. Zugleich blockiert Israel die Einfuhr von Baumaterialien, Zement, Stahl, Glas und Haushaltswaren. “Das was in Gaza passiert ist eine “Ent-Entwicklung”. Die Bevölkerung von Gaza wird durch die israelische Blockade systematisch verarmt”, so Tsafrir Cohen. Angesichts der jüngsten Toten auf hoher See fordert medico international die internationale Staatengemeinschaft auf, die Blockade von Gaza endlich zu beenden.
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Anmerkung des Verfassers:
Aus gut unterrichteten Quellen war zu hören, dass den offiziellen israelischen Stellen eine Liste der Hilfsgüter vorlag mit der Versicherung, dass keine Waffen an Bord waren.

Für mich mit meinem bescheidenen Horizont ist der israelische Überfall auf hoher See, d.h. in seerechtlich internationalen Gewässern, nach wie vor ein kriminelles “Meisterstück der Piraterie”, welcher nur durch die fundamentalistisch zionistisch geprägte Regierung Israels ermöglicht werden konnte. Das allein ist UNRECHT. Darüber muss man nicht diskutieren!

Völker- und menschenrechtlich ist diese verwerfliche Handlungsweise unbedingt zu verurteilen. Nicht ohne Grund fanden bereits in den Morgenstunden Proteste israelischer Bürger statt, die mit dem Vorgehen des Militärs nicht einverstanden waren. Am Wochenende ist, wie ATTAC mitteilt, eine zentrale Protestveranstaltung in Tel Aviv geplant.

Zu diesem Überfall sagt der Zentralrat der Juden in Deutschland nix; echauffiert sich aber über Bruder Barnabas und nennt es infam, wenn Gaza mit einem KZ verglichen wird.

Wie heuchlerisch!

 

# ROTROTGRÜN

Written by admin on Mai 31st, 2010

Da hat doch Günter Blocks, der Gf der Linken, bei den Sondierungsgesprächen einen Zettel vergessen. ‘Peinlich’
BILD schlachtete es aus; und Karl Marx schrieb Blocks einen Brief:

Menschenskinder! Günter!

Was machst du denn für einen Mist! Ich komme nicht umhin, dich offiziell im Namen der kommunistischen Internationalen abzumahnen.

Nachdem wir das Pech hatten, durch den “Niedergang” der DDR eine ordentliche Schlappe eingesteckt zu haben, waren wir eigentlich guter Hoffnung, den Laden so peu à peu wieder aufzubauen. Aber wenn derartige Bolzen passieren, dass du deine Notizen liegenlässt und alle Welt erfährt, was ich dir nicht gesagt habe, als ich dir das letzte Mal im Traum erschienen bin, werde ich langsam stinkig!

Ich hatte dir doch ganz genau gesagt, dass du die DDR ruhig ein wenig in die Pfanne hauen solltest. Weil du es nicht getan hast, haben sich nun die SPD und die GRÜNEN daran aufgehangen und die Gespräche sind gescheitert. Ganz klar hast du dadurch verhindert, dass wir endlich mal wieder ein wenig Land gewinnen. In Berlin klappt das doch auch und keiner merkt es.
Es war so was von klasse, dass wir dich – massgeblich sogar – WASG-mässig reingebracht haben. Kein Mensch hat geschnallt, dass du unser Maulwurf warst.
Warendorf hat geklappt, Hagen ist auf gutem Wege und Herne und Kleve laufen auch einigermassen und noch so ein paar andere Kreisverbände. Deine Schüler sind besser als du der Lehrer!!!

Jetzt fehlte nur noch, dass die mittlerweile installierten Kader deinen Kopf fordern. Nee, nicht deinen richtigen; die Zeiten sind wohl oder übel vorbei.

Das will allerdings Felix Edmundowitsch nicht wahrhaben – rennt die ganze Zeit mit seinem Säbel durch die Gegend und wäre fast von seiner Wolke gefallen. Ich konnte ihn nur dadurch besänftigen, indem ich ihn daran erinnerte, dass der Genosse Ralf seine Statue auf dem Klavier stehen hat.

Klartext, mein lieber Günter: Ich habe den Kommunismus nicht erfunden, dass er nicht endlich mal volle Kanne real durchgezogen wird. Scheiss was auf den demokratischen Sozialismus – unter uns gesagt! Ich will endlich mal Erfolge sehen. Ich konnte auch Che kaum beruhigen, als er das mitbekommen hat. Hat gebrüllt nach einer AK47. Lenin murmelte Unverständliches vor sich hin. Er war blass wie sein Leichentuch.

Es gibt nur eine Lösung des Problems: Berufe dich auf mich, sage den sogenannten Spitzenkandidaten, was Sache ist, dass dein Astralkörper Kontakt mit mir hat und nimm die Verhandlungen wieder auf. Wie du das anstellen sollst???

Informiere BILD, stell dich dann auf den Markplatz in Bottrop und verkünde marktschreierisch, was diese SPD, die wir damals in 1946 schon locker kassiert hatten, hören will. Das kann doch nicht so schwer sein. Und wenn du die eingelocht hast, kommen die GRÜNEN von allein. Endlich mal “Butter bei die Fische”.

Und ich warne dich: Versemmel es nicht wieder – Zettel bleiben draussen dieses Mal. Alles nur im Kopp behalten.

Ich möchte in einer Woche Vollzug gemeldet bekommen! Sonst soll dich der Stalin holen.

Dein Karl

 

# Düstere Visionen des Anstalts – Bischofs Schmickler

Written by admin on Mai 16th, 2010

die Armen, die Kinder, die Dick-Brett-Bohrer,

 

# NRW – Wahl

Written by admin on Mai 13th, 2010

…nu isses endlich raus: die “Gelben” werden nicht mitmachen, weil die SPD auch mit den Roten sprechen will und die Grünen es wohl mittlerweile schon gemacht haben.
Es ist an Arroganz nicht zu überbieten, was Pinky sich hat einfallen lassen. Wenn man sich daran erinnert, dass die F.D.P. seinerzeit mit der Schill-Partei ‘kopuliert’ hat…; mehr will ich gar nicht sagen – it wastes my time …

Update:
Neuwahlen wurden das erste Mal genannt (WDR2-13.5.-16.00h)

 
         Wer sicht nicht wehrt, lebt verkehrt!