In einer der ältesten in lateinischer Sprache
verfassten Aufzeichnung des Klosters Fulda aus dem Jahre 825 wird
Kestrich als 'Cheisterriche' erwähnt. In diesem Text wird auch von einem Ort namens
'Uindenonse' berichtet. In anderer Schreibweise kann daraus die Bezeichnung 'Widenense'
abgeleitet werden. Und dann fehlt nicht mehr viel, um mit einiger Fantasie den heutigen Ortsnamen
Windhausen herzustellen, der nichts mit dem Wind auf dem hochgelegenen Plateau des Vogelsberger
Schildvulkans - übrigens des einzigen in Deutschland und gleichermassen grösstes Basaltmassiv - zu tun hat.
Weiter mit >>> Geschichte und Geologie